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EU-Ratszulassung für genuscreen und genucard

EU-Kommission nimmt IT-Security-Technologien in die LACP auf Kirchheim, 11. Februar 2021. Die genua GmbH erhält mit einem erfolgreich absolvierten Prüfverfahren der EU-Kommission eine weitere Bestätigung für die Qualität und Innovationsstärke ihrer IT-Security-Lösungen. Bereits am 14. Januar 2021 nahm die EU-Kommission die Produkte genuscreen und genucard des Anbieters von IT-Sicherheitsanwendungen in die „List of Approved Cryptographic Products (LACP)“ auf. Somit sind genuscreen und genucard nicht nur für den Einstufungsgrad RESTREINT UE/EU RESTRICTED zugelassen, sondern auch für den Einsatz in EU-Institutionen. Intensives Prüfverfahren für EU-Ratszulassung Unternehmen oder Behörden, die als RESTREINT UE/EU RESTRICTED eingestufte Daten bearbeiten, benötigen für ihre IT-Security-Anwendungen eine EU-Zulassung. Diese genügt jedoch nicht für den Einsatz in EU-Institutionen. Hier ist eine EU-Ratszulassung notwendig, welcher ein intensives und umfangreiches Prüfverfahren vorausgeht. Die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der genua Produkte wurden in diesem Verfahren von zwei nationalen IT-Sicherheitsbehörden bestätigt. Durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) erfolgte die nationale Evaluierung und Zulassung, die französische ANSSI (Agence nationale de la sécurité des systèmes d'information) führte die Zweitbegutachtung durch. Aufgrund des positiven Ergebnisses erteilte der EU-Rat die Zulassung. „Die Zulassung in dieser Königsklasse bestätigt den außergewöhnlichen Reifegrad unseres Produktportfolios von Hochsicherheitslösungen“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH. „Gerade in komplexen, kritischen oder gesetzlich regulierten Umfeldern sind höchste nationale und internationale Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Entscheidung der EU-Kommission sehen wir als Beleg für unsere Innovationskraft, aber auch als Ansporn für die stets wegweisende Leistungsfähigkeit unserer Anwendungen im Praxiseinsatz.“ genuscreen: Schutz von Datentransfers und Netzen Die Firewall & VPN-Appliance genuscreen erzeugt stark verschlüsselte Virtual Private Networks (VPN) für die Datenkommunikation über öffentliche Netze. Als leistungsstarke Firewall filtert sie den Datenverkehr an Schnittstellen präzise und lässt lediglich ausdrücklich erwünschte Verbindungen zu – alle anderen Anfragen blockt genuscreen konsequent ab. Mit einer Zulassung bis zur Geheimstufe VS-NfD sowie der Zertifizierung nach Common Criteria (CC) EAL 4+ erfüllt genuscreen höchste Ansprüche an die IT-Sicherheit. Außerdem verfügt genuscreen über eine EU-Ratszulassung für den Einsatz in EU-Institutionen. genucard: Autarkes Device mit Zulassung für den Geheimschutzbereich Das Personal Security Device genucard ermöglicht den sicheren Zugriff auf interne Netzwerke des Arbeitgebers aus dem Home Office, von Außenstandorten oder auf Reisen. genucard ist zugelassen für VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Weitere Zulassungen bestehen für NATO RESTRICTED, RESTREINT UE/EU RESTRICTED sowie OCCAR RESTRICTED. Zudem verfügt genucard über eine EU-Ratszulassung für den Einsatz in EU-Institutionen.

genua kündigt softwarebasierten VPN Client für Windows 10 an

Softwarebasierter VPN Client schützt vertrauliche Daten bei Remote Working genua bietet bereits ein umfassendes RAS-Ökosystem für das Home Office und den mobilen Einsatz an. Der neue softwarebasierte VPN Client ergänzt das Angebot für sicheres mobiles Arbeiten. Der VPN Software Client erzeugt für jeglichen Datenverkehr eine stark verschlüsselte Verbindung zur eingerichteten Gegenstelle im Netzwerk. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über diese hochsichere Datenverbindung. Anwender befinden sich damit nie ungeschützt in einem nicht vertrauenswürdigen Netzwerk wie dem Internet. Die Datenkommunikation ist jederzeit zuverlässig geschützt – und dies ohne zusätzliche Hardware. Flexibel skalierbar Da es sich bei der Lösung um reine Software handelt, können Anwender beliebig viele Clients installieren. Voraussetzung ist, dass die VPN-Zentrale genuscreen als Gegenstelle vorhanden ist. Einfach = Sicher Im Design ist die VPN Software minimalistisch. Kritische Software-Elemente wie kryptografische Funktionen oder IPsec Processing sind "Made by genua", um ein besonders hohes Sicherheitsniveau zu erreichen. genua strebt eine Zulassung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an für VS-NfD – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH, NATO RESTRICTED und EU RESTRICTED. Interessiert? Kontaktieren Sie uns: vertrieb@genua.de oder +49 89 991950-902 -- Bildquelle: © goodluz – stock.adobe.com

cyber-diode von genua unterstützt Industrie 4.0-Protokoll OPC UA

Datendiode für OT-/IT-Security mit weltweit einzigartiger Verschlüsselungstechnologie erhältlich. Kirchheim, 10. November 2020. genua, deutscher Spezialist für IT-Sicherheit und ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, hat seine Datendiode cyber-diode als einer der ersten Anbieter weltweit für das Industrie 4.0-Protokoll OPC UA erweitert. Das bewährte Security-Produkt ermöglicht damit den hochsicheren Datenexport beim Industrial Monitoring von Maschinen und Anlagen. OT- und IT-Infrastrukturen schützt die cyber-diode somit noch umfassender vor Cyber-Angriffen, Manipulation und Produktionsausfällen. Das macht sie zu einem unverzichtbaren Instrument bei der Sicherstellung der Business Continuity in der Wertschöpfungskette. „ Security by Design“ für die Industrie Viele Maschinen und Anlagen in der Industrie sind heute bereits über das Internet miteinander vernetzt – etwa, um via Predictive Maintenance und Analytics Störungen und Ausfälle zu ermitteln und zu beheben, bevor sie eintreten. Mit der Anbindung an das Internet werden diese Industrie 4.0-Netze zum Ziel für Sabotage und Spionage durch Cyber-Kriminelle. Vor dieser Gefahr schützt die cyber-diode von genua: Die Datendiode minimiert Risiken bei der digitalen Vernetzung hochkritischer Steuerungssysteme in der Automatisierungs-, Verpackungs- und Prozessindustrie. Die IT Security Lösung lässt ausschließlich OneWay-Datentransfers zu – in Gegenrichtung blockt sie jeden Informationsfluss ab. Ein Transport von Schadcode oder andere Cyber-Risiken sind damit ausgeschlossen. Dies ermöglicht eine rückwirkungsfreie Ausleitung von Maschinen- und Anlagendaten in unsichere Netze, etwa in die Cloud zur Datenanalyse. Die besondere Hardware-Separierung auf Mikrokernel-Ebene basiert auf BSI-zertifizierten Produkten. Das gewährleistet den Integritätsschutz hochsicherer industrieller Netzwerke. Ein geringer Komplexitätsgrad des Betriebssystems („Security by Design“) sichert die Funktionalität, schützt vor Manipulationen und senkt das Maschinenausfallrisiko. Integration von OPC UA Erstmals unterstützt die cyber-diode nun auch OPC Unified Architecture (OPC UA). OPC UA ist ein offener Standard für den Austausch von Maschinendaten. Er soll z.B. in Anlagen der Fertigungs- und Prozessindustrie eine sichere, zuverlässige, hersteller- und plattformunabhängige Kommunikation sicherstellen. „Für den EU-Markt stellt der Standard einen wichtigen Meilenstein für die Evolution von OT und IIOT* in Richtung Vernetzung und Softwareintegration dar“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH. „Mit der cyber-diode bieten wir das passende und technologisch am weitesten entwickelte Security Device für die Industrie an.“ Die zwei wichtigsten Vorteile der cyber-diode mit OPC UA: Erstens ist mit dem Standard jede Art von Information zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort für jede autorisierte Anwendung und jede autorisierte Person verfügbar. Zweitens sind Daten damit nun unidirektional und somit nicht manipulierbar über sicherheitskritische Netzwerkgrenzen übertragbar. Mit OPC UA verstärkt die cyber-diode somit ihre Sicherheitsfunktionen zusätzlich: Die von ihr ermittelten Maschinendaten wie z.B. Regelgrößen, Messwerte oder Parameter werden verschlüsselt an Client-Applikationen weitergegeben. Verschlüsselter Versand mit IPSec VPN Darüber hinaus ermöglicht die cyber-diode einen verschlüsselten Versand der ausgeleiteten Daten an Client-Applikationen über Internet Protocol Security (IPSec) VPN-Verschlüsselung aus dem Geheimschutzbereich. Das gewährleistet den Schutz der Integrität der Daten verlässlicher als Glasfaserdioden, komfortabler als Air Gaps und sicherer als Firewalls. Ist IPSec aktiviert, können externe Clients nur über IPSec verschlüsselt mit der Diode kommunizieren. Dies wird durch die Dioden-interne Firewall sichergestellt. Der Schutz ist damit höher als bei einer reinen OPC UA-Verschlüsselung (UA Secure Conversion), da die Sicherheit nicht von der des verwendeten OPC UA Stacks auf Applikationsebene abhängt. Zudem basiert IPSec auf einer BSI-zertifizierten genuscreen-Technologie. Die cyber-diode OPC UA ist somit ein wesentliches IT Security Device für die Prozessindustrie mit ihrer automatisierten Verarbeitung von Stoffen und Materialien, bei der es zu einem hohen Datenaufkommen mit zahlreichen sicherheitsrelevanten Schnittstellen in der Wertschöpfungskette kommt.

COVID-19: Aktuelle Informationen

genua ist auch jetzt für Sie da Unser Geschäftsbetrieb läuft auch in der Krisensituation bis auf wenige Einschränkungen weiter. Aktuell arbeitet die Mehrheit unserer Mitarbeiter im Homeoffice. Remote Work war für uns auch vor der Pandemie eine gerne genutzte Arbeitsoption. Unsere Infrastruktur ist dementsprechend gerüstet. Für Mitarbeiter, die an unseren Standorten arbeiten, haben wir ein abgestimmtes Hygienekonzept entwickelt, welches konsequent umgesetzt wird. Wir empfehlen daher eine Kontaktaufnahme per E-Mail an info@genua.de oder an die Ihnen bekannte Adresse oder Mobilnummer. In dringenden Fällen erreichen Sie uns auch telefonisch unter + 49 89 991950-0 während der verkürzten Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr. Lieferfähigkeit Unsere Lieferfähigkeit ist zum aktuellen Zeitpunkt in vollem Umfang gewährleistet. Auch Beratungsprojekte werden weiterhin über mobiles Arbeiten und die Nutzung von digitalen Meetings durchgeführt. Wir stehen in kontinuierlichem Austausch mit unseren Partnern und bevorraten vorausschauend, um Engpässen aktiv vorzubeugen. Uns ist bewusst, dass sich das schnell ändern kann. Aufgrund der dynamischen Ausbreitung von Corona ist es nicht auszuschließen, dass es kurzfristig zu Lieferverschiebungen kommen kann. Hierüber informieren wir Sie proaktiv. Recruiting Wir sind weiterhin auf der intensiven Suche nach neuen Kollegen (d/m/w). Bewerbungsinterviews führen wir größtenteils über Video- und Telefonkonferenzen. Es finden auch eingeschränkt persönliche Interviews an unseren Standorten unter Einhaltung unseres Hygienekonzepts statt. Besuchen Sie einfach unser Stellenportal. Bei Rückfragen zur Ihrer Bewerbung schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an jobs@genua.de. Wir antworten Ihnen umgehend. Kundenbesuche und Meetings Unsere Reisetätigkeiten haben wir stark eingeschränkt. Für Kundengespräche arbeiten wir in enger Abstimmung mit dem Partner mit digitalen Meetingformaten. Für unsere unternehmensinternen Meetings nutzen wir ausschließlich Video- und Telefonkonferenzen. Falls Präsenzveranstaltungen erforderlich sind, erfolgt die Organisation und Durchführung auch hier unseren Hygieneregeln. genua auf Messen & Events Die Anbieter von Veranstaltungen gehen unterschiedlich mit der Situation um: Messen und Events werden abgesagt, es erfolgen Terminverschiebungen wie auch Verlagerungen auf digitale Events. Unsere eigenen Events prüfen und aktualisieren wir laufend. In unserer Veranstaltungsübersicht finden Sie den aktuellen Status Quo zu unseren Messen und Events. genukids Unsere betriebseigene Kindertagesstätte ist seit dem 01. Juli 2020 wieder mit eingeschränktem Regelbetrieb geöffnet.

Wachstumsplus bei Umsatz und Mitarbeitern

genua schließt Geschäftsjahr 2019 mit hervorragendem Ergebnis ab. Kirchheim bei München, 16. Juli 2020. Die genua GmbH hat ihre wachstumsorientierte Marktpositionierung im Geschäftsjahr 2019 weiter ausgebaut. Der Umsatz des deutschen Herstellers von IT-Sicherheitstechnologie stieg in diesem Zeitraum um 11 Prozent auf 37,3 Millionen Euro. Mit diesem Plus und einer Steigerung der Mitarbeiterzahl um 12 Prozent setzte das Unternehmen seinen Wachstumskurs von 2018 fort. Zur positiven Geschäftsentwicklung trugen im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019 mehrere Ereignisse bei. So schloss genua die Integration des Technologieunternehmens cognitix erfolgreich ab und startete eine strategische Partnerschaft mit dem Safety-Anbieter HIMA. Zudem sorgte genuas Status als erster "Qualifizierter Hersteller" im Zulassungsverfahren des BSI für eine Beschleunigung des VS-NfD-Zulassungsprozesses in Kundenprojekten. "Die ausgezeichneten Resultate aus 2019 bestätigen unsere Rolle als Top-Partner im Behörden- und Industriebereich bei der Absicherung sensibler IT-Infrastrukturen", sagt Marc Tesch, Geschäftsführer der genua GmbH. "Wir konnten uns erneut mit Lösungen und Serviceleistungen im Markt positionieren, die bei steigender Dynamik und Komplexität im Tagesgeschäft unserer Kunden ein hohes Qualitätsniveau beibehalten. Zudem ist es uns gelungen, mit gezielten Investitionen in Forschung und Entwicklung Technologietrends maßgeblich mitzuprägen und unsere Attraktivität als Arbeitgeber für hochqualifizierte Mitarbeiter zu steigern." Produktinnovationen und neue Zulassungen: Highlights 2019 Strategische Partnerschaft mit Safety-Anbieter HIMA Zum Jahresbeginn gab genua seine strategische Partnerschaft mit der HIMA Paul Hildebrandt GmbH bekannt, einem Anbieter smarter Safety-Lösungen. Das Ziel: mit vereintem Know-how Industrieunternehmen eine sichere Digitalisierung ermöglichen. So präsentierten beide Unternehmen im November auf der Messe SPS gemeinsam eine Fernwartungslösung für industrielle Anlagen. BSI-Einstufung als erster "Qualifizierter Hersteller" im neuen VS-NfD-Zulassungsverfahren Als erstes Unternehmen erhielt genua im März 2019 vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Herstellerqualifizierung für das „Qualifizierte Zulassungsverfahren“. Das BSI führte das neue Verfahren ein, um vertrauenswürdigen Herstellern schneller als bisher Produktzulassungen für den Geheimhaltungsgrad „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) erteilen zu können. genua wirkte an der Testphase des neuen Verfahrens mit und profitiert mit der Qualifizierung vom schnelleren Ablauf: Dauerte eine Produktzulassung zuvor rund ein Jahr, kann ein Qualifizierter Hersteller diese nun innerhalb von ein bis zwei Monaten erreichen. Kompakte Lösung zur hochsicheren Datenkommunikation Im April 2019 präsentierte genua die neue Generation der genucard: das Personal Security Device genucard 3 zur hochsicheren Anbindung von Home Offices und kleinen Standorten im Geheimschutzbereich. Die kompakte Kommunikationslösung integriert eine Firewall und ein VPN-Gateway mit VS-NfD-Zulassung vom BSI sowie einen Smartcard Reader. Übernahme des IT-Security Start-ups cognitix Die Übernahme des Start-ups cognitix gab genua im Mai 2019 bekannt. Das Leipziger Unternehmen ist auf Data Analytics und Machine Learning spezialisiert. Es bietet mit dem cognitix Threat Defender eine KI-basierte Sicherheitsplattform, welche den Netzwerkverkehr in Echtzeit analysiert und bei Bedrohungen gezielt eingreift. Erste Firewalls mit BSI-Zulassung Im August 2019 erhielten die genua-Produkte genuscreen und genucard die Zulassung bis VS-NfD sowohl für die VPN- als auch die Firewall-Funktionen. Damit konnte sich genua als erster Anbieter von IT-Sicherheitssystemen mit zugelassenen Firewall-Funktionen gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) vom Herbst 2018 zum Schutz vertraulicher Daten positionieren.

Mehr Performance und neues Design

Um mit der technologischen Entwicklung unserer Zeit Schritt zu halten, ist es unser Anspruch, dass unsere Produkte dem neuesten Stand entsprechen. Ab sofort verfügbar: Die neue Hardware-Generation für unsere IT-Sicherheitslösungen! Mit besserer Performance und im neuen Look sind ab heute folgende Systeme mit neuer leistungsstarker Hardware bestellbar: genugate S, M & L genucenter S, M & L genuscreen M, L & XL genubox M Application Server L Technische Informationen stehen wie gewohnt auf den Produktseiten der jeweiligen Lösung zur Verfügung: Hier am Beispiel der High Resistance Firewall genugate . Bei Fragen zur neuen Revision melden Sie sich gerne jederzeit bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Kontakt T +49 89 991950-902 M vertrieb(at)genua.de Kontaktieren Sie uns

Artificial Intelligence sichert Kommunikationsnetze

Im Forschungsprojekt "WINTERMUTE" entwickelt genua mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft neue IT-Sicherheitstechnologien für einen nutzerorientierten Schutz von Kommunikationsnetzen. Kirchheim, 28. Mai 2020. Die genua GmbH, ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit und ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, entwickelt in einem neuen Forschungsprojekt Methoden zur verbesserten Kontrolle und Abschirmung komplexer Kommunikationsnetze gegen Cyber-Angriffe. Im Fokus des Projektes WINTERMUTE steht die AI-gestützte Lagebeurteilung zur Durchsetzung von Sicherheit sowie zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit beim Netzmanagement. Optimaler Überblick über komplexe Netzwerke Die fortschreitende Digitalisierung der Industrie konfrontiert die IT-Sicherheit stetig mit neuen, anspruchsvollen Herausforderungen: Die Zahl miteinander kommunizierender Geräte und Maschinen steigt rasant an. Interne und externe Netze kommen durch vermehrten Austausch von Daten immer öfter miteinander in Berührung. Dies erweist sich als Komplexitätstreiber und eröffnet neue Angriffsflächen für Cyber-Kriminelle. Gleichzeitig erschwert es System-Administratoren, den hohen Anforderungen im Spannungsfeld zwischen Verfügbarkeit und angemessenem Schutz sensibler Daten gerecht zu werden. Bisher richten IT-Security-Technologien ihren Fokus vor allem auf die automatische Erkennung schädlicher Kommunikationsmuster, benötigen aber händische Gegenmaßnahmen und vernachlässigen den Usability-Aspekt. Dies hat zur Folge, dass nur qualifizierte Spezialisten die Kommunikationsnetze absichern können. Genau dies zu verbessern, ist eine zentrale Zielsetzung des Forschungsprojektes: WINTERMUTE soll eine zuverlässige und beherrschbare Umgebung schaffen, sodass Administratoren einen optimalen Überblick über ihre Netze erhalten. Praxisorientierte Forschung Alexander von Gernler, Forschungsleiter, genua GmbH: "WINTERMUTE wird die Arbeit von IT-Sicherheits-Spezialisten bestmöglich unterstützen, indem es ihnen ermöglicht, das Netz besser zu verstehen und Sicherheitsmaßnahmen möglichst engmaschig zu setzen" "Das Ergebnis von WINTERMUTE wird die Arbeit von IT-Sicherheits-Spezialisten bestmöglich unterstützen, indem es ihnen ermöglicht, das Netz besser zu verstehen und Sicherheitsmaßnahmen möglichst engmaschig zu setzen" erläutert Alexander von Gernler, Forschungsleiter bei genua. "Dabei werden das Systemverhalten mittels Maschinellem Lernen klassifiziert und Verhaltensänderungen identifiziert, um die vorgeschlagenen Regeln individuell an die Bedürfnisse der Anwender anzupassen." genua steuert zum Forschungsprojekt seine Expertise in der Analyse von Netz- und Applikationsdaten am Perimeter und im lokalen Netz bei, ebenso seine früheren Erfahrungen bei der Modellierung dieser Daten durch KI-Methoden. Dank genauer Kenntnis der Anforderungen von Anwendern im Bereich IT-Sicherheit unterstützt genua zudem die praxisorientierte Ausrichtung der Forschung. AI-Methoden sorgen für hohe Benutzerfreundlichkeit Folgerichtig adressiert WINTERMUTE zudem das Thema Benutzerfreundlichkeit. Schließlich sollen Unternehmen ihre hochgradig vernetzten Systeme verstehen und sie somit für Risikoanalyse und -management zugänglich machen können. Qualifiziertes Fachpersonal, das in diesem Bereich oftmals rar oder nicht verfügbar ist, soll aber nicht ersetzt werden. Das Projektziel lautet stattdessen, diese Fachkräfte bei ihrer Entscheidungsfindung bestmöglich zu unterstützen. "WINTERMUTE setzt Methoden der künstlichen Intelligenz ein, die das Systemverhalten klassifizieren und den Administratoren Rückmeldung über Auffälligkeiten geben sollen", erklärt Projektpartner Prof. Dr. Dominik Herrmann, Inhaber des Lehrstuhls für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen an der Universität Bamberg, den Ansatz. Hochkarätiges Netzwerk von Forschungspartnern Im Verbund der Forschungspartner von WINTERMUTE übernimmt genua die Rolle des Konsortialführers. Projektpartner des hochkarätigen Expertennetzwerkes sind die Arbeitsgruppe Mensch-Technik-Interaktion der Universität Bremen, der Lehrstuhl für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Lehrstuhl für Informatik III (Kommunikationsnetze) der Universität Würzburg als akademische Partner, die acs plus GmbH, ein forschungsnahes Technologie-KMU mit Schwerpunkt auf Data Science und die IsarNet Software Solutions GmbH als Industriepartner. Mit der so gewährleisteten Forschungs- und Praxisnähe ist es möglich, sowohl praxisrelevante Expertise einzuarbeiten als auch adäquate Datenquellen zu erheben und auf Basis der Innovationen im Bereich KI zu verarbeiten. Das Projekt läuft bis 2023 und erhält eine Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Informationen zum Projekt BMBF: https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/projekte/wintermute Projekt-Homepage: https://www.projekt-wintermute.de/ Über genua Die genua GmbH ist ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit. Das Leistungsspektrum umfasst die Absicherung sensibler Schnittstellen im Behörden- und Industriebereich bis hin zur Vernetzung hochkritischer Infrastrukturen, die zuverlässig verschlüsselte Datenkommunikation via Internet, Fernwartungs-Systeme sowie Remote Access-Lösungen für mobile Mitarbeiter und Home Offices. Alle Produkte werden von genua in Deutschland entwickelt und produziert. Regelmäßige Zertifizierungen und Zulassungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) belegen die Produktqualität. Zahlreiche Kunden aus der Industrie und dem öffentlichen Bereich setzen auf die Erfahrung und Lösungen des 1992 gegründeten Unternehmens, das am Hauptsitz in Kirchheim bei München sowie an den Standorten Berlin, Köln, Leipzig und Stuttgart über 400 Mitarbeitende beschäftigt. genua ist ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe. Weitere informationen & Kontakt Alexandra Korolija, Leitung Communication Domagkstr. 7 85551 Kirchheim bei München +49 160 97 953 284 alexandra_korolija(at)genua.de

Fernzugriff auf VS-NfD-Daten: genua und ECOS Technology bauen Partnerschaft aus

Kirchheim / Oppenheim, 26. Mai 2020. Die genua GmbH, ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit und ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, und ECOS Technology, Spezialist für Lösungen für den hochsicheren Fernzugriff, geben ihre Kooperation bekannt. Im Rahmen der Partnerschaft integriert genua den ECOS SecureBootStick SX in das Produktportfolio. Die Lösung ist dadurch künftig auch direkt bei genua erhältlich. Durch diese Erweiterung haben genua-Kunden und -Partner mehr Auswahl bei Produkten für den sicheren Fernzugriff auf sensible Daten, bis hin zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Nur für den Dienstgebrauch). Sicherer Fernzugriff mit BSI-Zulassung von jedem Rechner Der ECOS SecureBootStick SX kann mit jedem Rechnern genutzt werden, beispielsweise auch mit einem privaten Notebook im Home Office oder unterwegs im Außendienst. Über das speziell gehärtete Betriebssystem erfolgt ein hochsicherer Zugriff auf Terminalserver- und VDI-Infrastrukturen bzw. Webanwendungen. Dabei wird eine vollständige Trennung zwischen der geschäftlichen und der privaten Nutzung des jeweiligen Rechners gewährleistet. Ein lokal auf dem genutzten Rechner installiertes Betriebssystem oder noch unerkannte Malware werden nicht aktiviert. Auf dem Computer werden zudem keinerlei Daten gespeichert. Der ECOS SecureBootStick SX verfügt über eine BSI-Zulassung für die Verarbeitung von Daten bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD. Durch die Möglichkeit, bereits bestehende Hardware zu nutzen, kann die Lösung gleichzeitig dazu beitragen, Kosten zu senken und IT-Budgets zu schonen. Dies liegt neben den Anschaffungskosten auch an einem geringeren Supportaufwand. "Im Rahmen einer Technologiepartnerschaft arbeiten wir bereits seit rund zwei Jahren mit ECOS Technology zusammen“, erklärt Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH. „Dabei konnten wir uns vom umfassenden Security-Know-how des Herstellers überzeugen. Wir freuen uns sehr darüber, die erfolgreiche Kooperation nun mit der offiziellen Aufnahme des ECOS SecureBootStick SX in unser Produktportfolio deutlich auszubauen. Unsere Kunden und Vertriebspartner erhalten dadurch von genua aus einer Hand eine weitere sinnvolle Option zum mobilen Arbeiten per Remote Access, zusätzlich beispielsweise zu unserem Security-Laptop vs-top mit integrierter VPN-Anbindung." "Die Entscheidung eines so renommierten Partners, unser Produkt in das Portfolio aufzunehmen, ist ein weiterer Beleg für das hohe Sicherheitsniveau des ECOS SecureBootStick SX und freut uns sehr. Wir sind davon überzeugt, genua-Kunden aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor einen deutlichen Mehrwert bieten zu können." Pressekontakt ECOS Technology ECOS Technology GmbH Andreas Nielen-Haberl Leitung Marketing & Business Development tel. +49 175 6 902 67 andreas.nielen-haberl@ecos.de Über ECOS Technology Die ECOS Technology GmbH hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von IT-Lösungen für den hochsicheren Fernzugriff (Remote Access) sowie die Verwaltung von Zertifikaten und Smartcards spezialisiert. Zu den Kernprodukten, die in unterschiedlichsten Branchen eingesetzt werden, zählen der ECOS SECURE BOOT STICK und die PKI-Appliance ECOS TRUST MANAGEMENT APPLIANCE. Unternehmen, Behörden und Organisationen sind damit zum Beispiel in der Lage, eigene Zertifikate zu erstellen, zu verlängern oder zurückzuziehen, Mitarbeiter im Home Office anzubinden, schnell nutzbare, kosteneffiziente Notfallarbeitsplätze für Krisenfälle vorzuhalten oder Industrieanlagen sicher und geschützt fernzuwarten. Durch die kostenoptimierten Thin-Client-Lösungen von ECOS können außerdem in vielen Szenarien die Hardwarekosten massiv gesenkt werden (Lifecycle Extension). ECOS beschäftigt sich bereits seit 1999 mit der IT-Sicherheit im Rahmen von Netzwerk-Infrastrukturen. Das deutsche Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Oppenheim bei Mainz. Weitere Informationen unter: www.ecos.de

Maximale Sicherheit für kritische Netzwerke: Enea kooperiert mit genua

genua klassifiziert mit der Qosmos ixEngine von Enea den Netzwerkverkehr innerhalb seiner IT-Sicherheitsplattform cognitix Threat Defender Kirchheim, Deutschland, und Stockholm, Schweden, 12. Mai 2020. genua GmbH, ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit und ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, und Enea® (NASDAQ Stockholm: ENEA), ein globaler Anbieter von innovativen Softwarekomponenten für die Bereiche Telekommunikation und Cybersicherheit, gaben heute bekannt, dass genua für die Klassifikation des Netzwerk-Traffics innerhalb der IT-Sicherheitsplattform cognitix Threat Defender zukünftig die Qosmos ixEngine von Enea einsetzt. Umfassender Schutz gegen Cyber-Attacken Der cognitix Threat Defender ist eine innovative Plattform für die Detektion und Abwehr von Netzwerkbedrohungen (Network Threat Detection and Response – NDR). Die Plattform vereint Funktionen zum Schutz vor bekannten Bedrohungen von IDS/IPS (Intrusion Detection Systems / Intrusion Prevention Systems) mit einzigartigen Netzwerk-Traffic-Analysen (NTA) zum Schutz vor unbekannten Bedrohungen. Um unbekannte Bedrohungen wie neue Malware, Advanced Persistent Threats oder Zero-Day-Exploits zu erkennen, nutzt der cognitix Threat Defender Echtzeit-Inline-Korrelation zur Detektion versteckter Muster, Verhaltensweisen und Bedrohungen. Dazu werden Sicherheits- und Netzwerkereignisse über einen größeren Zeitraum und den gesamten Traffic hinweg mit dem modellierten Verhalten von Nutzern, Geräten und Bedrohungen abgeglichen. Diese Kombination aus reaktiven und proaktiven Funktionalitäten sowie die schlanke und programmierbare Architektur machen die Plattform zu einer wesentlichen Komponente der Security Defined Network-Lösung von genua. Diese sorgt mittels Netzwerksegmentierung, dezentraler Einrichtung und Anwendung von Sicherheitsregeln und NTA dafür, dass sowohl die hohe Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten als auch der hochzuverlässige Schutz kritischer Assets gewährleistet sind. Zuverlässige Informationen zu Datenströmen Um eine maximale Performance der IDS/IPS- und NTA-Funktionen im cognitix Threat Defender und innerhalb des unterstützten Security Defined Networking-Frameworks zu gewährleisten, war genua auf der Suche nach einer auf den industriellen Einsatz ausgelegten Engine für die Klassifikation von Netzwerk-Traffic und Metadaten. Diese sollte möglichst umfassende, präzise und zuverlässige Informationen zu den Paketen und Datenströmen auf den Schichten 2 bis 7 bereitstellen und wichtige Einblicke in den verschlüsselten Traffic bieten, wobei die übertragenen Daten vor unbefugten Zugriff geschützt bleiben. Als Anbieter von IT-Sicherheit zur Absicherung von sensiblen Schnittstellen und Netzen, sicheren Datenkommunikation, Fernwartung sowie Remote Access-Lösungen - für kritische Infrastrukturen, Industrieanlagen und Netzwerken mit Geheimschutzstufen von Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben - nahm genua eine detaillierte Bewertung der aktuell auf dem Markt verfügbaren Klassifizierungsengines vor. Dabei wurde genauso akribisch vorgegangen wie bei der Entwicklung und Prüfung eigener Produkte. Qosmos ixEngine erfüllt hohe Anforderungen Am Ende dieses Prozesses fiel die Wahl von genua auf die Qosmos ixEngine von Enea. Diese bietet die umfassendste und zuverlässigste Identifizierung von Protokollen, Anwendungen und Diensten in Datenströmen sowie Funktionalitäten für erweiterte Data Analytics über mehrere Schichten hinweg. So sind eine präzisere Klassifikation sowie umfassende Einblicke in das Verhalten von Paketen und Datenströmen sowie in den verschlüsselten Traffic möglich, wobei die übertragenen Daten verschlüsselt und vor unbefugten Zugriff geschützt bleiben. Zudem stellt sie Metadaten für die Wiederherstellung von Dateien bereit, sodass verdächtige Dateien ohne die vorherige vollständige Erfassung und Speicherung von Paketen oder Dateien rekonstruiert werden können. Damit erfüllt die ixEngine die hohen Anforderungen von genua in vollem Umfang und bietet zusätzliche Funktionalitäten, die den cognitix Threat Defender optimal ergänzen und unterstützen. "Im Hinblick auf die kontinuierliche Weiterentwicklung von Netzwerken ist es unerlässlich, intelligente Sicherheitslösungen als zweite Verteidigungslinie hinter den bestehenden Endgerät- und Perimeter-basierten Systemen für die Detektion und Abwehr von Bedrohungen zu implementieren. Das gilt für alle Bereiche, aber umso mehr für unsere Kunden mit kritischen Infrastrukturen, bei denen eine Sicherheitslücke fatale Folgen hätte", erklärt Arnold Krille, Entwicklungsleiter des cognitix Threat Defender. "Wir freuen uns daher sehr über unsere Partnerschaft mit Enea, mit der unsere Plattform den effektivsten und zuverlässigsten Netzwerkschutz bietet, der derzeit möglich ist. Und wir sind begeistert, einen Partner gefunden zu haben, bei dem die Qualität genauso sehr im Mittelpunkt steht wie in unserem Entwicklungsteam." Jean-Philippe Lion, Senior Vice President des Geschäftsbereichs DPI bei Enea, weiß die gemeinsamen Werte der Teams ebenfalls zu schätzen und freut sich auf die Zusammenarbeit zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen: "In den letzten zwanzig Jahren haben wir uns vollständig darauf konzentriert, die bereitgestellte Übersicht über den Datenverkehr so präzise und umfassend wie möglich zu gestalten. So ermöglichen wir unseren Anbietern für IT-Lösungen in den Bereichen Telekommunikation, Netzwerkmanagement und Cybersicherheit kontinuierliche Innovationen , mit denen sie sich erfolgreich auf den von einem starken Wettbewerb geprägten und einer ständigen Weiterentwicklung unterliegenden Märkten behaupten können. Wir freuen uns, genua auch bei zukünftigen Innovationen sowie der Weiterentwicklung dieser einzigartigen Kombination aus Künstlicher Intelligenz, Data Analytics und Threat Intelligence zu unterstützen, die den cognitix Threat Defender zu einem derart herausragenden Produkt macht." Pressekontakt Enea Erik Larsson SVP Marketing & Communication tel.: +46 8 50 714 000 erik.larsson@enea.com Über Enea ist ein weltweit führender Anbieter innovativer Softwarekomponenten für die Bereiche Telekommunikation, Netzwerkmanagement und Cybersicherheit. Die Schwerpunkte des Unternehmens sind cloudnative, 5G-fähige Produkte für mobile Netzwerke, Netzwerkvirtualisierung und Traffic Intelligence. Auf die Technologien von Enea vertrauen tagtäglich mehr als 3 Milliarden Menschen. Enea ist an der Nasdaq Stockholm notiert. Weitere Informationen unter www.enea.com

Security Laptop vs-top erhält Zulassung für Geheimhaltungsstufe VS-NfD

Sicherer Zugang zu VS-NfD-eingestuften Netzwerken im Homeoffice Kirchheim bei München, 07. April 2020. Die aktuelle Version 1.6 des Security Laptop vs-top der genua GmbH ist ab sofort für die Geheimhaltungsstufe „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) zugelassen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erteilte die entsprechende Genehmigung, welche zudem für die Geheimstufen NATO und EU RESTRICTED gilt. Das Laptop ermöglicht somit ein Arbeiten unter höchsten Sicherheitsstandards von unterwegs sowie im Homeoffice. Zahlreiche Mitarbeiter von Behörden, der Bundeswehr oder Unternehmen mit hohen Sicherheitsauflagen haben bereits in den vergangenen Wochen ihren Arbeitsplatz ins Homeoffice verlegt. Perspektivisch kann das „Remote Working“ zum Standard werden – umso wichtiger ist eine Ausstattung der Mitarbeiter mit einer technologischen Infrastruktur, die umfassende Sicherheitsleistungen erfüllt. Das Security Laptop vs-top von genua vereint mehrere dieser Leistungen in einem Gerät. Es verfügt über zwei getrennte Arbeitsumgebungen, um den Zugriff von Dritten auf sensible Informationen zu verhindern. Eine ist gängigen Windows- oder Linux-Programmen vorbehalten, etwa zur Textverarbeitung, E-Mailing und Internetnutzung. Per Separationssystem wird die zweite Arbeitsumgebung hiervon strikt getrennt: sie dient ausschließlich der Bearbeitung und verschlüsselten Übertragung sensibler Daten. Dazu ist das Security Laptop mit einer Firewall, einem VPN-Gateway und einer Festplatten-Verschlüsselung ausgestattet. Dank der Microkernel-Technologie zur Trennung der Arbeitsbereiche erreicht es ein einzigartig hohes Sicherheitsniveau und bietet dem Anwender zugleich die gewohnte Usability – nicht nur im Büro, sondern auch mobil unterwegs und im Homeoffice. Features für den optimalen Einsatz im Homeoffice Die VS-NfD-Zulassung umfasst u.a. die folgenden Produktfeatures der Version 1.6 des Security Laptops vs-top: Hochsichere VPN-Anbindung unterwegs und im Homeoffice über Mobilfunk, WLAN und Ethernet mittels VPN-Technologie„Made in Germany“. Alle Sicherheitskomponenten werden zentral auf dem vs-top über die Management Station genucenter gesteuert. Administratoren können bei Anwendern im Homeoffice die gewünschte Konfiguration einstellen, jederzeit Änderungen vornehmen oder Updates aufspielen. Die sensiblen Daten auf der Festplatte werden per 2-Faktor-Authentifizierung zuverlässig verschlüsselt, ein Zugriff ist nur mittels zugehöriger Smartcard und PIN möglich. Geht das Laptop verloren, sind die Daten also nicht zugänglich. Die wichtigsten Leistungsmerkmale haben wir außerdem in einem Videobeitrag kurz zusammengestellt.

Firewall genugate erhält Zulassung bis VS-NfD

genua komplettiert mit zweistufiger Firewall das VS-NfD-Lösungsangebot Kirchheim bei München, 12. Februar 2020. Die Firewall genugate 9.0 des Herstellers genua GmbH hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zulassung für den Einsatz bis zum Geheimhaltungsgrad "VS – Nur für den Dienstgebrauch" (VS-NfD) erhalten. Die genugate ist eine zweistufige Firewall mit Application Level Gateway und Paketfilter, mit der Anwender hochkritische Netzwerk-Übergänge im VS-Bereich absichern können. Die VS-NfD-Zulassung erfolgte in einem Pilotprojekt des BSI zu einem neuen Verfahren, das bereits nach Common Criteria (CC) zertifizierte IT-Sicherheitsprodukte innerhalb weniger Wochen durchlaufen können. genua war an der Einführung des neuen "Integrationsverfahrens" als vom BSI qualifizierter Hersteller für VS-Produkte beteiligt. Die Firewall genugate komplettiert das Lösungsangebot von genua zur sicheren VS-NfD-Kommunikation: Als einziger Hersteller bietet genua zugelassene Firewalls und kann darüber hinaus mit zugelassenen VPN-Appliances, Laptops und Devices für mobile Mitarbeiter alle gängigen Kundenanforderungen erfüllen. Damit ist genua der führende Lösungsanbieter für VS-NfD-Kommunikation in Deutschland. Aufgrund der neuen Verschlusssachenanweisung (VSA), der zunehmenden Digitalisierung und kurzen Innovationszyklen fragen Behörden und Unternehmen immer mehr VS-NfD-zugelassene IT-Sicherheitslösungen nach. Denn die VSA verlangt jetzt von allen an der VS-NfD-Datenverarbeitung beteiligten Systemen, die Sicherheitsfunktionen zum Schutz von Verschlusssachen implementieren, eine BSI-Zulassung – auch von Firewalls. genua ist vertrauensvoller Partner im Pilotprojekt zu optimierter Zulassung Auf die verstärkte Nachfrage hat das BSI mit der Entwicklung optimierter Zulassungsverfahren reagiert. Als Hersteller mit langjähriger Erfahrung bei Produktzulassungen hat genua als vertrauensvoller Partner an dem Pilotprojekt zum neuen Integrationsverfahren mitgewirkt. Hier können Evaluationen aus einer Produktzertifizierung nach Common Criteria (CC) beim BSI nach einer Prüfung auch für die Zulassung verwendet werden. Das spart Aufwand und Zeit, sichert gleichzeitig das hohe Qualitätsniveau des Verfahrens. Die High Resistance Firewall genugate 9.0 ist nach CC vom BSI zertifiziert. „Mit dem neuen Verfahren können VS-NfD-Zulassungen innerhalb weniger Wochen durchgeführt werden, ohne Abstriche bei der Prüftiefe und somit beim Qualitätsniveau. So erreicht das BSI das Ziel, für den VS-Bereich schnell zugelassene State-of-the-Art-Sicherheitslösungen bereitzustellen“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer von genua. Zweistufige Firewall sorgt für hohe Sicherheit an Schnittstellen Der Einsatzbereich der Firewall genugate sind hochkritische Netzwerk-Übergänge wie z. B. LAN-Internet. Hier erfüllt die Firewall durch den zweistufigen Aufbau hohe Sicherheitsanforderungen: Ein Application Level Gateway und ein Paketfilter sind zu einer Lösung kombiniert. Das Application Level Gateway analysiert den Dateninhalt, unerwünschte oder gar gefährliche Inhalte werden erkannt und geblockt. Der Paketfilter kontrolliert als zweites Firewall-System zusätzlich formale Kriterien wie Absender-, Empfängeradresse und Protokolltyp. Durch die Zweistufigkeit und die umfassende Inhaltskontrolle bietet die genugate ein höheres Sicherheitsniveau als die einstufigen Firewall-Lösungen anderer Hersteller.

genua GmbH ist vollständig in Bundesdruckerei-Gruppe integriert

Kirchheim bei München, 04. Februar 2020. Seit dem 01. Januar 2020 ist die genua GmbH eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Bundesdruckerei GmbH. Beide Unternehmen bauen somit ihre langjährige, erfolgreiche Kooperation als Anbieter von IT-Sicherheitsprodukten und Serviceleistungen „Made in Germany“ weiter aus. Die genua GmbH etablierte sich nach ihrer Gründung 1992 als deutscher Spezialist für IT-Sicherheit. Bereits seit 2015 ist genua ein Tochterunternehmen der Bundesdruckerei : Diese erwarb zu Anfang 52 Prozent der Anteile, erhöhte ihre Beteiligung in 2018 und hält seit dem 01. Januar 2020 mit Zustimmung der Kartellbehörden 100 Prozent der Anteile. Mit diesem Schritt erfolgte die vollständige Integration des Unternehmens in die Bundesdruckerei-Gruppe, zu der auch Maurer Electronics, D-Trust und iNCo als Tochtergesellschaften gehören. Starke Positionierung mit IT-Security „Made in Germany“ Die erfolgreiche Kooperation beider Unternehmen soll zukünftig ausgebaut werden, so dass Kunden und Partner weiterhin von einem einzigartigen Portfolio aus State-of-the-Art Sicherheitstechnologien profitieren. So bietet die Bundesdruckerei Digitalisierungslösungen rund um hochsichere Daten und Identitäten an, die genua mit seiner Expertise in der Gestaltung sicherer Infrastrukturen bei Behörden und Unternehmen optimal ergänzt. "Der Abschluss der Integration in die Bundesdruckerei-Familie ist ein wichtiger Meilenstein für genua auf einem Weg, der von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen Nutzen geprägt ist. Insbesondere die Aufstellung, das tiefe Know-how und die Marktzugänge der Bundesdruckerei haben sich mehrfach als wertvoll erwiesen", sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer von genua. Am deutschsprachigen Markt stärke dies die Positionierung von genua ideal. "Die vollständige Übernahme der genua GmbH ist Teil unserer Strategie, der bevorzugte Anbieter kompletter und zukunftsstarker IT-Sicherheitslösungen für Behörden und Unternehmen zu sein", sagt Dr. Stefan Hofschen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. “Als IT-Sicherheitsunternehmen bietet die Bundesdruckerei Dienste und Produkte „Made in Germany“ rund um sichere Daten und Identitäten an. Mit der genua GmbH erweitern wir unser Digitalportfolio um deren große Expertise rund um sichere Infrastrukturen.”

Geekweek steht für Programmieren und Experimentieren

"Wir sind dann mal weg – auf der Geekweek!" Die Geekweek ist ein interaktives Event-Format mit Tradition. Zweimal jährlich beschäftigen sich die Software-Entwickler von genua eine Woche lang mit eigenen Innovationsvorschlägen, finden Lösungen oder bauen neues Know-how auf. Damit in entspannter Atmosphäre intensiver Dialog und kreatives Arbeiten stattfinden kann, wird eine Veranstaltungslocation bezogen – Catering und Übernachtungsmöglichkeit inklusive. Automatisierte Produkttests per Roboterarm und mehr Geekweek-Teilnehmer wählen ihre Projektvorhaben aus dem Bereich Software-Entwicklung je nach Interesse aus. Dieses Mal stand das Thema Progammierung von Robotern hoch im Kurs. Zwei Software-Entwickler entschieden sich für ein ähnliches Projekt: Produktfunktionen neuer Releases automatisiert testen, bei denen es um das Zusammenspiel von Hardware und Software geht. Funktioniert der Ablauf, der sich bei Security Laptops an das Einstecker der Smartcard anschließt? Verläuft der Übergang in den Ruhezustand beim Zuklappen des Laptops regulär? Funktioniert die PIN-Eingabe nach dem Aufklappen reibungslos? Beiden Entwicklern gelang es, komplexe Tests mit Robotern erfolgreich durchzuführen. Weitere Projekte beschäftigten sich mit Themen wie Post-Quantum-Kryptografie und einem OpenSource-Betriebssystem für Smartcards. Den Abschluss der Geekweek bildete eine Informationsveranstaltung, bei der die Teilnehmer ihre Projekte und Ergebnisse allen interessierten Mitarbeitern vorstellten.

E-world energy & water: KRITIS hochsicher vernetzt

Kritische Infrastrukturen, zu denen u. a. die Energie- und Wasserversorgung zählen, sind von großer Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Was ist bei der Vernetzung dieser Einrichtung zu beachten? Michael Barth: Die steigende Vernetzung bietet viele Vorteile, auch für Versorgungsunternehmen. Sie haben mehr Transparenz, können ihre Prozesse mit durchgängiger Digitalisierung effizienter gestalten und haben bessere Steuerungsmöglichkeiten. Gleichzeit bedeutet die Vernetzung aber auch, dass die KRITIS-Betreiber ihre Systeme öffnen und damit zusätzliche Sicherheit von Anfang an integrieren müssen. Aus welchen gesetzlichen Regelungen lassen sich Anforderungen an die IT-Sicherheit in diesem Einsatzbereich ableiten? Michael Barth: Bereits mit dem ersten IT-Sicherheitsgesetz wurden die Anforderungen an die IT-Sicherheit für ausgewählte Kritische Infrastrukturen erhöht. Mit dem zweiten IT-Sicherheitsgesetz, das sich derzeit in der Ressortabstimmung zwischen den beteiligten Bundesministerien befindet, werden diese Anforderungen weiter steigen. Desweiteren unterliegen beispielsweise Energieversorger dem Energiewirtschaftsgesetz und Netzbetreiber der Aufsicht durch die Bundesnetzagentur, die mit ihrem IT-Sicherheitskatalog den Anforderungen an einen erhöhten IT-Sicherheitsbedarf Rechnung trägt. Welche Mindestanforderungen müssen IT-Sicherheitslösungen, die zum Schutz Kritischer Infrastrukturen eingesetzt werden, erfüllen? Michael Barth: Nach jetzigem Stand muss die IT-Sicherheit und damit die eingesetzten Technologien dem "Stand der Technik" entsprechen. Hierbei handelt es sich um einen abstrakten Rechtsbegriff, denn die einzelnen Branchen der KRITIS gemeinsam in ihren Abstimmungsgremien mit Leben füllen können, in dem sie die für ihre Branchen gültigen Mindestanforderungen festlegen und durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abnehmen lassen. Zusätzlich dazu sind Betreiber kritischer Infrastrukturen auf einem guten Weg, wenn sie sich zum Beispiel an technischen Richtlinien des BSI orientieren oder andere Handreichungen wie zum Beispiel den durch den Bundesverband IT-Sicherheit (Teletrust) erstellten Leitfaden zum Stand der Technik nutzen. "Die zunehmende Vernetzung bedeutet auch, dass KRITIS-Betreiber ihre Systeme öffnen und damit zusätzliche IT-Sicherheit von Anfang an integrieren müssen." genua verfügt über ein umfangreiches IT-Sicherheitsangebot für den öffentlichen Bereich und die Privatwirtschaft. Welche Lösungen berücksichtigen die besonderen Anforderungen der Kritischen Infrastrukturen? Michael Barth: Der Großteil unserer Lösungen und Produkte ist nach Common Criteria zertifiziert und erfüllt damit ohnehin bereits hohe Sicherheitsanforderungen für kritische Anwender. Daneben unterliegen einige unserer Produkte auch den Anforderungen des staatlichen Geheimschutzes und sind entsprechend zugelassen. Weiterhin haben wir uns bei der Ausgestaltung unserer Lösungen zum Beispiel im Bereich der Fernwartung nach den Empfehlungen des BSI ausgerichtet. Insofern können Anwender aus dem KRITIS-Bereich bei unseren Lösungen davon ausgehen, dass sie den Sicherheitsanforderungen in hochkritischen Anwendungsbereichen entsprechen. Danke für das Gespräch. Treffen Sie genua im Februar auf der E-world energy & water in Essen und erfahren Sie mehr über zertifizierte und zugelassene IT-Sicherheitslösungen für Kritische Infrastrukturen. Bildquelle: © gui jun peng / shutterstock.com

Kryptografie wird jetzt zukunftssicher gemacht

genua und Partner starten Projekt zu quantenresistenter Kommunikation München, 5. Dezember 2019. Fortschritte bei der Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer haben zuletzt Google in die Schlagzeilen gebracht, auch die Kryptografie hält in diesem Wettlauf das Tempo mit: genua und Partner entwickeln im Projekt QuaSiModO (Quanten-Sichere VPN-Module und Operantionsmodi) Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation via Internet, die der neuartigen Rechenleistung von Quantencomputern standhalten. Denn viele der heute gängigen Krypto-Verfahren werden unsicher, sobald Quantencomputer marktreif sind. Das Ziel des Forschungsprojekts: bis 2022 praxistaugliche Verschlüsselungsverfahren zur sicheren Kommunikation in der aufziehenden Ära der Quantencomputer entwickeln. Projektpartner sind der Netzwerkausrüster ADVA Optical Networking SE, das Fraunhofer-Institut AISEC, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der IT-Sicherheitshersteller genua GmbH als Konsortialführer. Quantencomputer setzen neue Maßstäbe. Sie funktionieren nach den Regeln der Quantenphysik und damit grundsätzlich anders als konventionelle Computer, die mit binären Bits und Bytes arbeiten. Dadurch können Quantencomputer einige komplexe Aufgaben um ein Vielfaches schneller berechnen. So hat Google nach Meldungen im September mit einem Quantencomputer eine schwierige Matheaufgabe mit Zufallszahlen in drei Minuten und 20 Sekunden gelöst, für die ein konventioneller Superrechner rund 10.000 Jahre gebraucht hätte. Die neuartigen Computer versprechen großes Potenzial, sind für die Kryptografie aber ein Problem: Alle heute im Internet gängigen Public-Key-Krypto-Verfahren basieren auf komplexen mathematischen Aufgaben, die Quantencomputer innerhalb kürzester Zeit berechnen können. Kryptografie jetzt auf Quantencomputer vorbereiten Derzeit befinden sich Quantencomputer noch im experimentellen Stadium und sind nicht marktreif. Angesichts des Potenzials fließen jedoch erhebliche Investitionen in die Entwicklung dieser Computertechnologie. „Einige Experten schätzen, dass praxistaugliche Quantencomputer in zehn bis 15 Jahren kommen werden. Da die Entwicklung und anschließend die Verbreitung neuer Verschlüsselungsverfahren aber viel Zeit kostet, ist es wichtig, das Projekt für quantensichere Kommunikation jetzt zu starten“, sagt Alexander von Gernler, Forschungsleiter bei genua. Bewährte Protokolle mit quantenresistenten Verfahren erweitern Die Forscher haben für das Projekt die Kommunikationsprotokolle IPsec und MACsec ausgewählt. IPsec und MACsec bzw. deren Schlüsselaustausch-Protokolle IKEv2 und MKA sollen mit quantenresistenten Verfahren erweitert werden. Beide ermöglichen verschlüsselte Kommunikation via Internet und werden häufig eingesetzt, um den Datenaustausch via VPN ( Virtual Private Network) zwischen verteilten Unternehmensstandorten oder die Anbindung mobiler Mitarbeiter an Firmennetze abzusichern. Experten für alle Forschungsbereiche Die Projektarbeit teilen sich die Partner gemäß ihrer Expertise: genua konzentriert sich auf das Protokoll IPsec/IKEv2, ADVA auf MACsec/MKA, die LMU leistet grundlegende Forschung für das gesamte Projekt und Fraunhofer AISEC testet mit Attacken im Hacking-Labor in Weiden i.d. Oberpfalz die Sicherheit der entwickelten Verfahren. Das Projekt läuft bis 2022 und erhält eine Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

genua und HIMA zeigen hochsichere Fernwartungslösung für Industrieunternehmen

SPS 2019 Nürnberg, 26.-28. November Stand 160 (genua) und 267 (HIMA) in Halle 6 Kirchheim bei München, 7. November 2019. Der Safety-Lösungsanbieter HIMA Paul Hildebrandt GmbH und der IT-Sicherheitsspezialist genua GmbH präsentieren auf der Messe SPS eine Fernwartungslösung für industrielle Anlagen. Die Lösung erfüllt alle Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an die Cybersecurity. Industrieunternehmen können mit dieser hochsicheren Lösung auch in kritischen Bereichen Remote Services nutzen, um durch schnelle Wartungszugriffe via Internet Stillstandszeiten zu vermeiden und Kosten zu sparen. Um die Safety in Produktionsbereichen zu gewährleisten, ist heute immer häufiger die IT-Security gefordert. Denn im Zuge der industriellen Digitalisierung werden die Maschinenanlagen vernetzt, da Predictive Maintenance und schneller Wartungsservice via Internet große Vorteile bringen. Die vernetzen Maschinen sind zuverlässig gegen Cyber-Attacken zu schützen, um Ausfälle oder gar Fehlfunktionen und im schlimmsten Fall die Gefährdung von Mitarbeitern auszuschließen. Partner bieten Digitalisierungslösungen für die Industrie HIMA und genua haben ihr Know-how gebündelt, um Industrieunternehmen die sichere Digitalisierung zu ermöglichen. HIMA mit Hauptsitz in Brühl ist ein weltweit führender Anbieter von Safety-Lösungen für die Industrie. genua mit Firmensitz in Kirchheim bei München ist Spezialist für IT-Sicherheit und gehört seit 2015 zur Bundesdruckerei-Gruppe. "Mit HIMA und genua arbeiten zwei mittelständische Firmen auf Augenhöhe zusammen, die ausgewiesene Experten in ihren Bereichen sind. Das Ergebnis dieser Kooperation sind Digitalisierungslösungen für die Industrie, die Safety und Security auf höchstem Niveau bieten", sagt Matthias Ochs, Geschäftfsührer von genua. Maschinenbetreiber hat die volle Kontrolle Kern der Fernwartungslösung für Maschinenanlagen in der Industrie ist ein Rendezvous Server, der in der demilitarisierten Zone (DMZ) neben der Firewall installiert wird. Zu diesem Server bauen zum vereinbarten Zeitpunkt sowohl der Wartungs-Service als auch der Maschinenbetreiber verschlüsselte Verbindungen auf. Erst mit deren Rendezvous auf dem zentralen Server entsteht die durchgängige Wartungsverbindung zur betreuten Maschine. So haben Maschinenbetreiber jederzeit die Kontrolle über alle externen Wartungsverbindungen in ihr sensibles Produktionsnetz. Hochsichere Fernwartung gemäß BSI-Empfehlungen Die Fernwartungslösung erfüllt alle Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Cybersicherheit im industriellen Umfeld. Der Wartungs-Service muss sich authentisieren, und die Zugriffe finden ausschließlich über zuverlässig verschlüsselte Verbindungen statt. Der Maschinenbetreiber kann alle Aktionen des Services über eine App live mitverfolgen, zusätzlich wird ein Videomitschnitt erstellt, um Verantwortlichkeiten auch rückwirkend klären zu können. Durch das hohe Sicherheitsniveau kann die Fernwartungslösung auch in kritischen Produktionsbereichen eingesetzt werden.

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