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BSI-Zertifikat bestätigt hohes Sicherheitsniveau: Firewall & VPN-Appliance genuscreen 7.0

Kirchheim bei München, 16. September 2019. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Firewall & VPN-Appliance genuscreen 7.0 erneut nach Common Criteria (CC) in der Stufe EAL 4+ zertifiziert. Anwender haben somit von unabhängigen Experten den Beleg, mit der Firewall & VPN-Appliance des deutschen Herstellers genua GmbH eine vertrauenswürdige IT-Sicherheitslösung einzusetzen, die Netzwerke zuverlässig vor Attacken schützt und den sicheren Datenaustausch via Internet ermöglicht. Die Zertifizierung basiert auf der umfassenden Prüfung der Sicherheitsfunktionen bis hin zum Quellcode sowie ausführlichen Testreihen. Die Zertifizierung einer Firewall nach dem internationalen Standard CC in der Stufe EAL 4+ ist aufwändig: Der Hersteller dokumentiert gegenüber dem BSI sowie einem unabhängigen Prüflabor, wie die Firewall Bedrohungen abwehrt und ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Mit zahlreichen Tests und anhand des offengelegten Quellcodes überprüfen die unabhängigen Experten dann, ob alle Sicherheitsfunktionen korrekt umgesetzt sind und auch von versierten Angreifern nicht ausgehebelt werden können. Die Firewall & VPN-Appliance genuscreen 7.0 hat dieses Verfahren erfolgreich abgeschlossen. Vertrauensanker: BSI-Zertifizierungen und Zulassung genua lässt die Firewall & VPN-Appliance genuscreen regelmäßig vom BSI zertifizieren. Vor genuscreen 7.0 haben bereits mehrere Vorgängerversionen der Firewall & VPN die CC-Zertifizierung erfolgreich durchlaufen. Als bisher einzige Firewall ist genuscreen zudem vor Kurzem vom BSI für den Einsatz im Geheimschutzbereich bis zur Stufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) zugelassen worden – dies unterstreicht zusätzlich das hohe Qualitätsniveau. Die Zertifizierung und die Zulassung durch das BSI sind Vertrauensanker für die Kunden, die genuscreen zum Schutz sensibler Daten und Netze einsetzen. Vertrauliche Daten schnell und sicher zwischen Standorten austauschen Mit der Firewall-Funktion kontrolliert genuscreen den Datenverkehr an kritischen Netzwerk-Schnittstellen und lässt nur ausdrücklich erlaubte Verbindungen zu. So schützt genuscreen die Schnittstelle LAN-Internet vor Cyber-Attacken oder kontrolliert in großen Netzen die Übergänge zu internen Hochsicherheitszonen beispielsweise für den Vorstand oder die Forschungsabteilung. Mit der VPN-Funktion (Virtual Private Network) ermöglicht die Lösung den verschlüsselten Datenaustausch via Internet zwischen verteilten Firmen- oder Behördenstandorten. Daten können so schnell wie auch sicher ausgetauscht und bearbeitet werden. Starke Sicherheit an hochperformanten Netzwerk-Schnittstellen Die Firewall & VPN-Appliance erreicht bis zu 20 Gbit/s Durchsatz und kann über mehr als 2.000 VPN-Verbindungen gleichzeitig Daten transferieren. So ermöglicht genuscreen die Kontrolle hochperformanter Schnittstellen und den Aufbau eines leistungsstarkes VPN auf einem BSI-zertifizierten Sichertheitsniveau. Noch höhere Performance-Anforderungen erfüllt genuscreen durch den Einsatz in Clustern. Bildunterzeile: genuscreen 7.0: BSI-Zertifizierung nach CC belegt hohes Sicherheitsniveau

Erste Firewalls mit BSI-Zulassungen bis VS-NfD

Lösungen von genua ermöglichen Absicherung von Netzwerk-Schnittstellen und verschlüsselten Datenaustausch im Geheimschutzbereich Kirchheim bei München, 1. August 2019. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Firewall & VPN-Appliance genuscreen 7.2 und das Personal Security Device genucard 7.2 für den Einsatz bis zur Geheimhaltungsstufe "VS - Nur für den Dienstgebrauch" (VS-NfD) zugelassen. Erstmals umfasst die Zulassung gemäß der neuen Verschlusssachenanweisung (VSA) neben den VPN- auch die Firewall-Funktionen beider Lösungen. Damit ist das deutsche IT-Sicherheitsunternehmen genua GmbH der erste Hersteller, der Firewalls mit BSI-Zulassungen anbietet. Im staatlichen Geheimschutzbereich dürfen eingestufte Daten nur mit zugelassenen IT-Systemen bearbeitet werden. Die Lösungen von genua ermöglichen die Einrichtung von sicheren Schnittstellen und verschlüsselten Übertragungswegen, um eingestufte Daten schnell und komfortabel auszutauschen. Die jetzt erteilten Zulassungen gelten für die Geheimhaltungsgrade VS-NfD sowie NATO und EU RESTRICTED. „Mit diesem Erfolg setzen wir die Reihe unserer Produktzulassungen für den Geheimschutzbereich fort. Die Zulassungen bestätigten die hohe Qualität unserer Lösungen und sind starke Vertrauensanker für unsere Kunden“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer von genua. Seit Herbst 2018 ist die neue Verschlusssachenanweisung (VSA) in Kraft, die zum Schutz vertraulicher Daten auch bei Firewalls eine Zulassung durch das BSI fordert. Im Zulassungsverfahren hat genua gegenüber dem BSI nachgewiesen, dass die Firewall & VPN-Appliance genuscreen 7.2 und das Mobile Security Device genucard 7.2 die hohen Anforderungen für den staatlichen Geheimschutzbereich erfüllen. Jetzt erteilte das BSI die Zulassungen sowohl für die VPN- als auch die Firewall-Funktionen bis zur Stufe VS-NfD. genuscreen und genucard sind somit die ersten Sicherheitssysteme mit zugelassenen Firewall-Funktionen. Die Zulassungen sind ein weiterer Beleg für die Kompetenz von genua bei IT-Sicherheitslösungen für den Geheimschutzbereich . genucsreen: Firewall-Funktion sorgt für hohe Sicherheit an Schnittstellen Mit der Firewall-Funktion kontrolliert genuscreen den Datenverkehr an kritischen Netzwerk-Schnittstellen und lässt nur erlaubte Verbindungen zu. Alle anderen Verbindungsanfragen werden geblockt. So können innerhalb eines großen LAN interne Hochsicherheits-Zonen eingerichtet werden, um eingestufte Daten zu bearbeiten. Verschlüsselter Datenaustausch zwischen Standorten mit VPN-Funktion Die VPN-Funktion (Virtual Private Network) von genuscreen ermöglicht den verschlüsselten Datenaustausch via Internet zwischen verteilten Firmen- oder Behördenstandorten. Eingestufte Daten können so schnell und effizient standortübergreifend ausgetauscht und bearbeitet werden. Moderne Verschlüsselungsverfahren gewährleisten die Vertraulichkeit der Daten. Hoher Datendurchsatz ermöglicht Zugriff auf Geo-Informationssysteme Die Firewall & VPN-Appliance erreicht bis zu 20 Gbit/s Datendurchsatz und kann somit hochperformante Schnittstellen absichern und ein leistungsstarkes VPN aufbauen. Diese Performance ermöglicht beispielsweise die Replikation von Datenbanken oder den Zugriff auf Geo-Informationssysteme. Die starke Sicherheitsleistung von genuscreen belegen zusätzlich zur VS-NfD-Zulassung regelmäßige Zertifizierungen nach Common Criteria in der anspruchsvollen Stufe EAL 4+ durch das BSI. genucard: Device für mobile VS-NfD-Kommunikation im Handy-Format Mit der genucard können Mitarbeiter im Home Office oder auf Reisen einfach auf sensible Behörden- oder Firmennetze zugreifen: Das Device im praktischen Handy-Format lässt sich an jeden Laptop und PC anbinden und erzeugt eine verschlüsselte Verbindung (VPN) zur Gegenstelle im Netzwerk. Mögliche Verbindungswege sind WLAN, Mobilfunk sowie Ethernet. Bei drohenden WLAN-Übertragungsstörungen weicht die genucard mittels Dualband-Wi-Fi in andere Frequenzbereiche aus. Mit einer integrierten Firewall schützt die genucard zudem den angeschlossenen Computer vor Angriffen und Malware.

genua übernimmt IT-Security Start-up cognitix

Kirchheim bei München, 8. Mai 2019. Der deutsche IT-Sicherheitshersteller genua hat das Start-up cognitix erworben. cognitix mit Sitz in Leipzig hat sich auf Data Analytics und Machine Learning spezialisiert und bietet mit Threat Defender eine Sicherheitsplattform, die den Netzwerkverkehr in Echtzeit analysiert und bei Bedrohungen gezielt eingreift. Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH: „cognitix schließt mit zukunftsweisender Technologie eine Lücke bei der IT-Sicherheit innerhalb von Netzwerken. Der Threat Defender erweitert unser Portfolio hochwertiger IT-Sicherheitslösungen, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen.“ cognitix wird vollständig in die genua GmbH integriert, der Standort Leipzig wird mit allen Mitarbeitern weitergeführt. Die Sicherheitsplattform Threat Defender kombiniert Machine Learning mit aktueller Threat Intelligence aus zahlreichen externen Quellen, um Bedrohungen in Netzwerken in Echtzeit aufzuspüren. Mit dieser Technologie kann die Sicherheitsplattform umgehend auf neue Bedrohungen reagieren und ist signaturbasierten Systemen überlegen, die mit statischen Regeln arbeiten. Threat Defender sorgt somit innerhalb von Netzen für Sicherheit und bildet eine zweite Verteidigungslinie hinter den Lösungen von genua, die an Netzwerk-Schnittstellen zur Kontrolle des Datenverkehr und zur verschlüsselten Datenübertragung via Internet eingesetzt werden. IT-Sicherheitsspezialist mit langjähriger Erfahrung genua mit Sitz in Kirchheim bei München ist ein Spezialist für IT-Sicherheit. Das 1992 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt IT-Sicherheitslösungen für Behörden und Unternehmen: Firewalls zum Schutz sensibler Schnittstellen, Gateways für sicheres Cloud Computing, Systeme zur verschlüsselten Datenübertragung und Fernwartung von Maschinen via Internet, Security-Lösungen zur Anbindung mobiler Anwender sowie eine verhaltensbasierte Netzwerksicherheits-Plattform. Die hohe Produktqualität belegen regelmäßige Zertifizierungen und Zulassungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). genua beschäftigt über 250 Mitarbeiter in Kirchheim bei München sowie den Standorten Berlin, Köln, Stuttgart und Leipzig und gehört seit 2015 zur Unternehmensgruppe der Bundesdruckerei.

Studie: Starker Trend zur Cloud – IT-Security spielt entscheidende Rolle

genua bietet Cloud Security Studie 2019 zum kostenfreien Download Kirchheim bei München, 29. April 2019. Cloud oder keine Cloud – diese Frage stellt sich kaum noch ein Unternehmen: Laut der aktuellen Cloud Security Studie 2019 von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit genua nutzen bereits 64,7 % der deutschen Unternehmen die Cloud, weitere 16,5 % planen dies. Durch die Cloud-Nutzung können Unternehmen Kosten senken, Abläufe effizient gestalten und attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Um davon nachhaltig zu profitieren, müssen Firmen aber die Risiken in den Griff bekommen: 58 % der Unternehmen haben bereits Angriffe auf ihre Cloud Services festgestellt oder können diese nicht ausschließen. Folglich wird der Sicherheit beim Datenzugriff höchste Priorität eingeräumt, Zertifikate gelten dabei als Vertrauensanker. Das deutsche IT-Unternehmen genua GmbH und die Bundesdruckerei GmbH bieten Lösungen zur sicheren Cloud-Nutzung. Die Cloud Security Studie 2019 kann auf der Website von genua kostenfrei runtergeladen werden: www.genua.de/it-sicherheitsloesungen/cloud-security-gateway Zertifikate und Prüfsiegel als Vertrauensanker Wie können Unternehmen das Sicherheitsniveau von Cloud-Diensten einschätzen? Über 90 % halten dabei laut der Studie Zertifizierungen und Prüfsiegel von unabhängigen Dritten für wichtig. Diesen Weg verfolgt auch der IT-Sicherheitshersteller genua: Wichtige Produkt-Releases werden regelmäßig dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vorgelegt und nach internationalen Standards zertifiziert. Vor Kurzem wurde genua vom BSI zudem als erstes Unternehmen zum „Qualifizierten Hersteller“ ernannt und kann jetzt Sicherheitslösungen für den anspruchsvollen Geheimschutzbereich schneller auf dem Markt bringen. Kunden von genua haben so die Gewähr, hochwertige IT-Sicherheitslösungen eines vertrauenswürdigen Herstellers einzusetzen. Für die Cloud Security bietet genua Gateways zur Kontrolle kritischer Schnittstellen und VPN-Systeme zur verschlüsselten Datenübertragung. Cloud Security Gateway schützt die Schnittstelle Cloud-Internet Das Cloud Security Gateway sorgt für Sicherheit an der Schnittstelle Cloud-Internet: Das Gateway prüft den Inhalt der empfangenen Daten, um unerwünschte Inhalte oder gefährliche Malware zu erkennen und abzublocken. Die umfassende Inhaltskontrolle unterscheidet das Cloud Security Gateway von anderen Sicherheitslösungen wie Paketfiltern und Next Generation Firewalls, die keine oder nur stichprobenartige Content-Analysen leisten. Technologisch basiert das Cloud Security Gateway auf der Firewall genugate, deren zuverlässige Sicherheitsleistung regelmäßige BSI-Zertifizierungen nach Common Criteria (CC) EAL 4+ belegen. Cloud Edge Gateway GS.Gate für sichere Cloud-Anbindung von Maschinen Das Cloud Edge Gateway GS.Gate lässt sich herstellerunabhängig an Maschinen in Produktionsbereichen anbinden, um Betriebsdaten zu erfassen, zu analysieren und über verschlüsselte Verbindungen an die Cloud weiterzuleiten. Das zentrale Merkmal des GS.Gate ist das Security by Design. Von einem Microkernel-Betriebssystem werden strikt getrennte Bereiche für Analyseanwendungen und Sicherheitssysteme erzeugt. Der Sicherheitsgewinn: Richtung Internet sind nur die gehärteten Sicherheitssysteme sichtbar, die durch Updates gegen aktuelle Bedrohungen gewappnet sind. Dahinter können die Analyseanwendungen ohne ständige Updates betrieben und somit Störungen vermieden werden. Das Security by Design hat genua für Lösungen entwickelt, die für den anspruchsvollen Geheimschutzbereich zugelassen sind. Firewall & VPN-Appliance genuscreen für verschlüsselte Datentransfers Die Firewall & VPN-Appliance genuscreen ermöglicht den verschlüsselten Datenaustausch zwischen Firmennetz- oder Behördennetz und der Cloud. Starke Verschlüsselungsverfahren, die auch mit größtem Aufwand nicht geknackt werden können, gewährleisten die Vertraulichkeit der übertragenen Daten. genuscreen ist vom BSI zertifiziert nach CC EAL 4+ sowie zugelassen für den Einsatz bis zum Geheimhaltungsgrad VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch). Somit können Behörden und Firmen mit Aufgaben im Geheimschutzbereich mit genuscreen eingestufte Daten austauschen. Cloud-Lösung Bdrive erfüllt hohe Sicherheitsanforderungen Die Cloud-Lösung Bdrive der Bundesdruckerei ermöglicht eine sichere Zusammenarbeit in Organisationen und über Organisationsgrenzen hinaus. Dabei schützt sie zuverlässig vor Datendiebstahl: Bdrive verschlüsselt und fragmentiert Daten bereits auf der Workstation des Anwenders. Anschließend werden die Daten redundant verteilt bei unabhängigen Cloud-Providern in Deutschland gespeichert. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Mehrfaktor-Authentifizierung gewährleisten, dass nur Befugte Zugriff auf die Daten haben. Nicht einmal die Bundesdruckerei als Anbieter von Bdrive kann auf die Daten der Anwender zugreifen oder sie einsehen. Das hohe Sicherheitsniveau der Cloud-Lösung wird mit einer Zertifizierung nach CC EAL 4+ belegt, das Verfahren läuft derzeit beim BSI.

genucard 3: Device für hochsichere VS-NfD-Kommunikation im Handy-Format

AFCEA 2019 Bonn, 10.-11. April Stand M24 Saal Maritim Kirchheim bei München, 4. April 2019. Zur Anbindung mobiler Mitarbeiter und von Home Offices an eingestufte Netze präsentiert der deutsche IT-Sicherheitshersteller genua auf der Fachmesse AFCEA die neue genucard 3. Das kompakte Device kann einfach via USB mit jedem Laptop und jeder Workstation verbunden werden und ermöglicht über ein Virtual Private Network (VPN) den Zugriff auf sensible Daten in eingestuften Netzen. Gegenüber der Vorgängerversion bietet die genucard 3 diese Vorteile: Dualband-Wi-Fi für performante WLAN-Anbindung, Authentisierung per PIN-Eingabe direkt am Gerät und Device im praktischen Handy-Format. Das Zulassungsverfahren bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) läuft derzeit beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Performante WLAN-Anbindung mit Dualband-Wi-Fi Mitarbeiter im Home Office oder auf Reisen können mit der genucard 3 einfach auf Behörden- oder Firmennetze zugreifen: Die genucard lässt sich an jeden Laptop und PC anbinden und erzeugt eine verschlüsselte Verbindung (VPN) zur eingerichteten Gegenstelle im Netzwerk. Mögliche Verbindungswege sind WLAN inklusive öffentliche Hotspots, Mobilfunk sowie auch Ethernet. Sollte aufgrund zahlreicher überlagernder WLANs Übertragungsstörungen drohen, weicht die genucard 3 mittels Dualband-Wi-Fi in andere Frequenzbereiche aus. Bereits in Kürze können Behörden, die Bundeswehr wie auch Firmen im Geheimschutzbereich die genucard 3 so einsetzen, dass Mitarbeiter auch im Remote Access einen sicheren Zugriff auf sensible VS-Daten haben: Die Zulassung bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD ist beim BSI beantragt. Anwenderfreundliche Zwei-Faktor-Authentisierung gemäß BSI-Standard Die Anwender authentisieren sich für den Zugang zu sensiblen Netzen auf dem handlichen Device (ca. 86x15x161 mm) mittels PIN-Eingabe über ein Pad sowie per Smartcard. Damit ist die zwei-Faktor-Authentisierung – eine Sicherheitsvorgabe des BSI – anwenderfreundlich umgesetzt. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal der genucard ist die Unabhängigkeit vom angeschlossenen Rechner, da die Lösung auf autarker Hardware mit eigenem Betriebssystem läuft. So bleibt die genucard funktionsfähig und schützt das eingestufte Netzwerk, selbst wenn der angeschlossene Rechner durch unvorsichtigen Umgang kompromittiert sein sollte. Geringer Aufwand durch zentrales Management Die Administration der eingesetzten genucards erfolgt über eine zentrale Management Station. So lassen sich viele Mitarbeiter mit wenig Aufwand an eingestufte Netze anbinden. Die Bundeswehr, zahlreiche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Unternehmen im Geheimschutzbereich setzen die Vorgängerversion der genucard 3 bereits seit mehreren Jahren in großen Stückzahlen ein. Bildunterzeile: genucard 3: Device für VS-NfD-Kommunikation im Handy-Format

BSI ernennt genua zum ersten "Qualifizierten Hersteller" im neuen Zulassungsverfahren

Vertrauenswürdiger Hersteller genua profitiert von schnelleren VS-NfD-Zulassungen Kirchheim bei München, 27. März 2019. Die genua GmbH hat als erstes Unternehmen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Herstellerqualifizierung für das "Qualifizierte Zulassungsverfahren" erhalten. Das BSI hat das neue Verfahren eingeführt, um vertrauenswürdigen Herstellern schneller als bisher Produktzulassungen für den Geheimhaltungsgrad „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) erteilen zu können. Dies hilft Behörden und Unternehmen im Geheimschutzbereich, moderne zugelassene IT-Sicherheitslösungen zur Bearbeitung von VS-NfD-Daten einzusetzen. genua wirkte bereits an der Testphase des neuen Verfahrens mit und profitiert jetzt von dem schnelleren Ablauf: Dauerte eine Produktzulassung bisher rund ein Jahr, kann ein Qualifizierter Hersteller diese innerhalb von ein bis zwei Monaten erreichen. "Das Qualifizierte Zulassungsverfahren hat sich in der Praxis hervorragend bewährt. Über die Einstufung als Qualifizierter Hersteller durch das BSI und das damit gezeigte große Vertrauen freuen wir uns. Wir werden das neue Verfahren intensiv nutzen, um auf Kundenanforderungen im VS-NfD-Bereich schnell mit hochsicheren Lösungen zu reagieren", sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer von genua. Behörden und Unternehmen im Geheimschutzbereich bietet genua zahlreiche IT-Sicherheitslösungen zur Datenbearbeitung bis zum Geheimhaltungsgrad VS-NfD: das Security Laptop vs-top für mobile Mitarbeiter, das Personal Security Device genucard zur Anbindung von Home Offices und die Firewall & VPN-Appliance genuscreen für den verschlüsselten Datenaustausch via Internet. Mit dem Zulassungsverfahren weist der Hersteller gegenüber dem BSI nach, dass die Lösungen die hohen Sicherheitsanforderungen für VS-NfD erfüllen. Dazu muss der Hersteller bspw. das Design der Lösung detailliert beschreiben, umfangreiche Tests und Schwachstellen-Analysen durchführen und dokumentieren sowie sichere Entwicklungsprozesse vorweisen. Qualifizierten Herstellern wird Vertrauen entgegengebracht Im Qualifiziertem Zulassungsverfahren hat das BSI die Abläufe gestrafft. Das Verfahren besteht jetzt aus zwei Phasen: In der ersten werden einmalig die Entwicklungsumgebung und -prozesse beim Hersteller geprüft. Erfüllen sie die hohen Sicherheitsanforderungen des BSI, kann das Unternehmen als „Qualifizierter Hersteller“ eingestuft werden. Die Prüfung findet dabei auf Basis des international anerkannten Standards der Common Criteria statt. Die zweite Phase ist die eigentliche VS-NfD-Zulassung einer Sicherheitslösung. Qualifizierte Hersteller müssen dafür zwar genauso viele Nachweise wie im bisherigen Verfahren erstellen, aber die zeitaufwändige Abstimmung mit dem BSI wird deutlich reduziert: Die meisten Dokumente verbleiben ohne Abstimmung beim Hersteller, der in einer Erklärung die vollständige Erstellung der Nachweise und Einhaltung der vorher begutachteten Herstellerentwicklungsprozesse zusichern muss. Dem BSI sind die Nachweise auf Anfrage z. B. bei Audits vorzulegen. Vertrauen gegenüber Qualifizierten Herstellern tritt somit an die Stelle von aufwändigen Abstimmungsrunden unter Aufrechterhaltung des für VS-NfD geforderten Vertrauenswürdigkeitsniveaus des Produktes- dies verkürzt den Zeitraum vom Produkt-Release bis zur Zulassung von rund einem Jahr auf ein bis zwei Monate. genua: Teilnehmer an der Erprobungsphase und erster Qualifizierter Hersteller Nach einer erfolgreichen Erprobungsphase hat das Bundesministerium des Inneren das Qualifizierte Zulassungsverfahren genehmigt. genua war bereits an der Erprobungsphase beteiligt und ist als erstes Unternehmen als Qualifizierter Hersteller eingestuft worden. Die Herstellerqualifizierung ist drei Jahre gültig und muss anschließend erneuert werden. Bildunterzeile: Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH: “Über die Einstufung als Qualifizierter Hersteller durch das BSI und das damit gezeigte große Vertrauen freuen wir uns.”

Breites Lösungsangebot zur sicheren Digitalisierung der Industrie

Hannover Messe Hannover, 1.-5. April 2019 Stand F24 in Halle 6 Volle Kontrolle: Fernwartungs-Lösung für Maschinen mit erweitertem Monitoring Kirchheim bei München, 20. Februar 2019. Der deutsche IT-Sicherheitshersteller genua GmbH präsentiert auf der Hannover Messe die Rendezvous-Lösung zur Fernwartung von Maschinen und Anlagen mit erweiterten Monitoring-Funktionen. Durch die Fernwartung vermeiden Industrieunternehmen Ausfallzeiten und sparen Kosten, Maschinenhersteller können mit der Lösung zusätzliche Dienstleistungen anbieten. Mit dem erweiterten Monitoring werden alle Wartungsaktionen per Videomitschnitt der Bedienoberfläche dokumentiert und die Aufzeichnungen auf einem Server bereitgestellt. Hier lassen sich mit einem anwenderfreundlichen Tool eine Vielzahl von Videos zentral verwalteten, archivieren und abspielen. So können Unternehmen jederzeit rückwirkend prüfen, welcher Fernwartungs-Dienstleister wann was in ihrem Netz gemacht hat. Die erweiterten Monitoring-Funktionen ergänzen die zahlreichen Sicherheits-Features der Fernwartungs-Lösung von genua, die das Eindringen von Malware in sensible Produktionsbereiche verhindern. Passend zum Messethema "Integrated Industry" zeigt genua weitere Lösungen zur sicheren Digitalisierung: das Cloud Edge Gateway GS.Gate zur Cloud-Anbindung von Maschinen für Industrial Analytics zur Effiziensteigerung, die Datendiode cyber-diode zum Monitoring und reibungslosen Betrieb hochkritischer Anlagen sowie die Industrial Firewall genuwall zum Schutz sensibler Produktionsnetze. Die Bundesdruckerei, die Muttergesellschaft von genua, rundet das Angebot auf dem gemeinsamen Messestand ab, unter anderem mit der Lösung Bdrive zur sicheren Datenspeicherung in der Cloud sowie einer Plattform zum Management von digitalen Identitäten von Mensch und Maschine. Die Fernwartung von Maschinen und Anlagen bringt viele Vorteile: Maschinenbetreiber können dank Predictive Maintenance Ausfallzeiten vermeiden, Maschinenbauer und Dienstleister können zusätzliche Services anbieten. Für die Wartung via Internet benötigen die Service-Mitarbeiter einen Zugang zum Produktionsnetz des Maschinenbetreibers. Hierfür bietet genua eine Fernwartungs-Lösung, die zahlreiche Sicherheits-Features aufweist, um das Eindringen von Unbefugten oder Malware über den Service-Zugang auszuschließen. Sichere Fernwartung mit Rendezvous in der DMZ Kern der Lösung ist ein Rendezvous Server, der in der demilitarisierten Zone (DMZ) neben der Firewall installiert wird. Hierhin bauen zum vereinbarten Zeitpunkt sowohl der Wartungs-Service als auch der Maschinenbetreiber verschlüsselte Verbindungen auf. Erst mit deren Rendezvous auf dem zentralen Server entsteht die durchgängige Wartungsverbindung zur betreuten Maschine. So müssen Maschinenbetreiber keine unkontrollierten externen Wartungsverbindungen in ihr sensibles Produktionsnetz zulassen. Der Wartungs-Service muss sich authentisieren, und alle seine Aktionen kann der Maschinenbetreiber über die Bedienoberfläche live mitverfolgen. Zusätzlich wird ein Videomitschnitt erstellt und auf einem Server abgelegt. Die Videos kann der Maschinenbetreiber mit einem anwenderfreundlichen Tool anschauen, verwalten und archivieren. Durch die Rendezvous-Lösung und die Monitoring-Funktionen hat der Maschinenbetreiber jederzeit die Kontrolle über alle Fernwartungs-Zugriffe und kann auch rückwirkend Verantwortlichkeiten aufklären und belegen. Cloud Edge Gateway GS.Gate für sichere Cloud-Anbindung Das Cloud Edge Gateway lässt sich herstellerunabhängig an Maschinen anbinden, um Betriebsdaten zu erfassen, zu analysieren und über sichere Verbindungen an die Cloud weiterzuleiten. In der Cloud können daraus mit Industrial Analytics Informationen zur weiteren Effizienzsteigerung gewonnen werden. Ein zentrales Merkmal des GS.Gate ist das Security by Design. Von einem Microkernel-Betriebssystem werden strikt getrennte Bereiche für Analyseanwendungen und Sicherheitssysteme erzeugt. Der Sicherheitsgewinn: Richtung Internet sind nur die gehärteten Sicherheitssysteme sichtbar, die durch Updates gegen aktuelle Bedrohungen gewappnet sind. Hinter diesem Schutzschirm können die Analyseanwendungen ohne ständige Eingriffe durch Updates betrieben und somit Störungen vermieden werden. So garantiert das Security by Design ein hohes Sicherheitsniveau und reibungslose Abläufe. Das GS.Gate hat genua gemeinsam mit Schubert System Elektronik entwickelt. Datendiode cyber-diode zur Vernetzung hochkritischer Systeme Die Datendiode cyber-diode ermöglicht das Monitoring bspw. von Gastrubinen oder chemischen Anlagen, um mittels Predictive Maintenance Ausfallzeiten zu vermeiden – ohne die vernetzten Systeme der Gefahr von Attacken aus dem Internet auszusetzen. Denn die Diode lässt an Schnittstellen ausschließlich Einbahn-Datentransfers zu: von der kritischen Anlage in Richtung Leitstand des Betreibers oder Dienstleisters, in Gegenrichtung wird dagegen jeder Informationsfluss abgeblockt. Im Unterschied zu herkömmlichen Glasfaser-Dioden unterstützt die Lösung von genua neben UDP auch die Protokolle TCP, FTP und SMTP, die performante und zuverlässige Datenübertragungen garantieren. Industrial Firewall genuwall schafft interne Sicherheitszonen Mit der Industrial Firewall genuwall können Unternehmen in ihren Produktionsnetzen interne Sicherheitszonen und damit Barrieren gegen das Eindringen von Malware und Angreifern schaffen: Maschinen mit Internet-Anbindung werden in einer Zone platziert, Anlagen ohne Außenkontakt in einer anderen und für besonders sensible Systeme werden gesonderte Hochsicherheitsbereiche eingerichtet – für die Trennung sorgt die genuwall. Die Firewall ist mit einer speziellen Prüf-Software für das industrielle Standardprotokoll OPC UA ausgestattet und lässt zwischen den Zonen nur die explizit zugelassene Kommunikation zu.

HIMA und genua schließen strategische Partnerschaft im Bereich Security

Kirchheim bei München, 23. Januar 2019. Die HIMA Paul Hildebrandt GmbH, weltweit führender unabhängiger Anbieter smarter Safety-Lösungen für die Industrie, und die genua GmbH, Spezialist für IT-Sicherheit, haben eine strategische Partnerschaft im Bereich Automation Security vereinbart. Die Partner bieten gemeinsam IT-Sicherheitslösungen für die Prozess- und Bahnindustrie, die höchste Safety & Security-Standards erfüllen. Schwerpunkte sind die sichere Fernwartung von Maschinen und Anlagen, die verschlüsselte Kommunikation via Internet sowie die Kontrolle von Industrieprotokollen an kritischen Netzwerk-Schnittstellen. Im Zuge der Digitalisierung wachsen die Themen Safety und Security immer weiter zusammen. Durch die Kombination des Know-hows der "Best in Class"-Anbieter HIMA und genua entstehen für Industriekunden zahlreiche Vorteile. Während global mehr als 35.000 TÜV-zertifizierte Sicherheitssysteme von HIMA im Einsatz sind, sorgt genua mit verschiedenen Lösungen in der Industrie und bei Behörden für zuverlässige IT-Sicherheit in sensiblen Bereichen. Die Hard- und Software-Lösungen von genua ergänzen HIMAs Portfolio im Bereich Security wirksam und sinnvoll. Im Fokus der Partnerschaft stehen die sichere Anbindung mobiler Mitarbeiter, die verschlüsselte Kommunikation via Internet, Schnittstellenkontrolle und interne Netzwerk-Segmentierung mit Firewalls sowie die Vernetzung hochkritischer Anlagen mit Datendioden. "Unsere Kunden werden von Cutting Edge-Lösungen profitieren, die höchsten Ansprüchen in punkto Safety und Security genügen", sagt Dr. Alexander Horch, Vice President Research, Development & Product Management bei HIMA. Die genua GmbH ist ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit und gehört seit 2015 zur Bundesdruckerei-Gruppe. Die IT-Sicherheitslösungen entwickelt und produziert das Unternehmen in Deutschland. Die hohe Produktqualität belegen regelmäßige Zertifizierungen und Zulassungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Matthias Ochs, Geschäftsführer von genua: "Durch das kombinierte Know-how von HIMA und genua können wir der Prozess- und Bahnindustrie sowie Energieerzeugern passgenaue IT-Sicherheitslösungen und umfassenden Service anbieten. Wir sehen hier großes Potential und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit." Die Lösung genubox ermöglicht beispielsweise hochsichere Fernwartungs-Zugriffe auf Maschinen und Anlagen an nahezu jedem Ort. Dazu wird die robuste Appliance einfach an den Systemen installiert, die vom Hersteller oder einem Dienstleister per Fernzugriff überwacht und betreut werden sollen. Im Wartungsfall sorgt die genubox hier für Sicherheit: Sie baut eine verschlüsselte und authentisierte Verbindung für die Datenübertragung auf und beschränkt mit ihrer Firewall-Funktion den externen Zugriff ausschließlich auf das betreute System – andere sensible Netzbereiche beim Kunden sind somit über den Wartungszugang nicht erreichbar. Über HIMA Die HIMA Gruppe ist der weltweit führende unabhängige Anbieter smarter Safety-Lösungen für die Industrie. Mit global mehr als 35.000 Installationen TÜV-zertifizierter Sicherheitssysteme gilt HIMA als Technologieführer der Branche. Die spezialisierten Ingenieure des Unternehmens entwickeln individuelle Lösungen, mit denen Kunden im digitalen Zeitalter die Funktionale Sicherheit erhöhen, Cybersecurity stärken und die Rentabilität ihrer Anlagen und Fabriken steigern. Seit mehr als 45 Jahren gilt HIMA als verlässlicher Partner der weltgrößten Unternehmen der Öl-, Gas-, Chemie- und energieerzeugenden Industrie. Sie alle vertrauen auf Lösungen, Services und Beratungsleistungen von HIMA, stellen so einen unterbrechungsfreien Betrieb ihrer Anlagen sicher und schützen ihre Wirtschaftsgüter, ihre Mitarbeiter und die Umwelt. Zum HIMA-Portfolio gehören smarte Safety-Lösungen, die Daten in geschäftsrelevante Informationen umwandeln und damit zu höherer Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit beitragen. Darüber hinaus bietet HIMA umfassende Lösungen für die effiziente Kontrolle und das Monitoring von Turbomaschinen (TMC), Brennern und Kesseln (BMC) und Pipelines (PMC). In der globalen Bahnindustrie sind die CENELEC-zertifizierten SIL 4-Safety-Controller auf COTS-Basis von HIMA führend in puncto Funktionaler und IT-Sicherheit sowie bei der Rentabilität. Das 1908 gegründete Familienunternehmen mit Hauptsitz in Brühl in Deutschland ist heute an mehr als 50 Standorten weltweit vertreten. Rund 800 Mitarbeiter erwirtschaften dabei einen Umsatz von €123 Millionen (2017). Erfahren Sie mehr unter: www.hima.com

Vom IT-Sicherheitsexperten bei genua zum Professor für Cybersicherheit

Kirchheim bei München, 17. Januar 2019. Dr. Daniel Loebenberger (37) wechselt vom IT-Sicherheitshersteller genua GmbH in Kirchheim bei München nach Weiden in der Oberpfalz, um gleich zwei neue Aufgaben zu übernehmen: eine Professur für Cybersicherheit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden sowie die Standortleitung des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC vor Ort. Bei genua war der IT-Sicherheitsexperte mit Projekten im Bereich Kryptografie und Produktzulassungen für den Geheimschutzbereich beschäftigt. Auf den Wechsel in die akademische Lehre ist Loebenberger gut vorbereitet, da er seit drei Jahren an der OTH Seminare zu IT-Sicherheit und Kryptografie gibt. Zuvor sammelte er zudem langjährige Lehrerfahrung an der Universität Bonn. Den im Januar 2018 in Weiden eröffneten Standort des Fraunhofer Instituts AISEC gilt es jetzt weiter auszubauen. Hier beschäftigen sich Forscher mit den Themen angewandte Kryptografie und Sicherheitsinfrastruktur. Schwerpunkte sind Penetration Testing, Hacking-Methoden und Sicherheits-Analysen, um Schwachstellen in Netzwerken, IT-Systemen und Devices aufzudecken und deren Schutz verbessern zu können. Die Forschungsprojekte werden im Auftrag von Unternehmen und der öffentlichen Hand durchgeführt. Lernlabor für Cybersicherheit wird ausgebaut Loebenberger ist zudem verantwortlich für das gemeinsam von verschiedenen deutschen Hochschulen und der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene Lernlabor für Cybersicherheit in Weiden. Das Schulungsangebot für Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden umfasst Binary Exploitation, Penetration Testing sowie IoT-Sicherheit und soll weiter ausgebaut werden, um IT-Sicherheitswissen an eine breite Zielgruppe weiterzugeben. Das Lernlabor wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Bei genua Verfahren für Post-Quantum-Kryptografie vorangetrieben Bei genua war Loebenberger seit Januar 2016 als IT-Sicherheitsexperte beschäftigt. Er trieb Projekte im Bereich Kryptografie voran, unter anderem die praktische Umsetzung von Verfahren, die der starken Rechenkraft von Quantencomputern standhalten. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt war die Zulassung von Sicherheitslösungen für den staatlichen Geheimschutzbereich. Dabei führte er bei genua in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das qualifizierte Zulassungsverfahren ein. Dadurch wird der Ablauf von Zulassungen beschleunigt und und für den Hersteller besser planbar. genua ist der erste Hersteller, der sich für dieses neue Verfahren qualifizieren konnte.

Das Zero Trust-Sicherheitsmodell: Schutz ohne Vertrauensvorschuss

Paradigmenwechsel in der IT-Sicherheit Wie Zero Trust die IT-Sicherheit in Unternehmen revolutioniert In traditionellen Sicherheitsmodellen wird das interne Netzwerk im Allgemeinen als vertrauenswürdig angesehen, da es von der eigenen IT kontrolliert wird und von der Außenwelt über einen Perimeterschutz getrennt ist. Durch eine zunehmende Komplexität von Anwendungen, Nutzung von Clouds und anderweitige Verteilung von Infrastrukturen steigt jedoch die Angriffsfläche. Gleichzeitig wächst mit wachsender Digitalisierung die Abhängigkeit von verfügbarer und vertraulicher Datenverarbeitung – und die Attraktivität als Angriffsziel nimmt zu. Unter diesen Umständen ist das bisherige Vertrauen in die Sicherheit der internen Netze nicht mehr gerechtfertigt. Denn gelingt es einem Angreifer, in ein Netz einzudringen, kann er sich oft unbemerkt lateral bewegen – mit weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten. Zusätzlich greifen Mitarbeitende heute oft ortsunabhängig auf Unternehmensressourcen zu – sei es aus dem Home Office, über private Endgeräte oder per Fernwartung auf industrielle Steuerungssysteme. Diese Fragmentierung erfordert ein grundlegend neues Sicherheitsdenken: Zero Trust bietet genau das. Statt sich auf die Netzwerkzugehörigkeit oder den Standort zu verlassen, prüft Zero Trust jede Zugriffsanfrage individuell, dynamisch und kontextbezogen. Was ist Zero Trust? Das Sicherheitsprinzip einfach erklärt Zero Trust ist ein modernes Sicherheitskonzept, das davon ausgeht, dass kein Gerät, kein Benutzer und keine Anwendung pauschal vertrauenswürdig sind. Zugriffe werden kritisch und kontextbezogen geprüft – anhand von Identität, Rolle, Gerätesicherheit, Ort, Zeit und Risikofaktoren. Kommunikation über nicht vertrauenswürdige Netze wird verschlüsselt. Ziel ist es, die Angriffsfläche durch granulare Zugriffskontrolle zu minimieren und die Auswirkungen im Falle einer Kompromittierung gering zu halten ( Assume Breach ). Im Zentrum steht das Least Privilege Prinzip: Zugriffsrechte werden strikt auf das Notwendige beschränkt und regelmäßig überprüft. Zero Trust ersetzt implizites Vertrauen in das interne Netz durch ein kontinuierlich überprüfte s Vertrauen. Zero Trust Networking verlässt sich nicht auf die Sicherheit des Netz es als Ganzes, sondern auf die Sicherheit explizit autorisierter Kommunikationsendpunkte. Das Ergebnis: granulare Zugriffskontrolle, Transparenz der Datenflüsse, reduzierte Angriffsfläche. Gegenüberstellung der Sicherheitskonzepte Klassische Sicherheitsmodelle vs. Zero Trust Aspekt Klassische Sicherheitsmodelle Zero Trust Vertrauensmodell Implizites Vertrauen im internen Netzwerk Kein automatisches Vertrauen – jede Anfrage wird geprüft Zugriffskontrolle Geräten im internen Netz wird vertraut. Nutzerspezifische Zugriffskontrollen auf Anwendungsebene. Granulare Zugriffskontrolle auf Netz und Anwendungen unter Einbeziehung von Rollen und Aufgaben eines Nutzers, Sicherheit des Endgerätes und Kontext der Zugriffanfrage (Zeit, Ort, ...) Rechtevergabe Weitreichende, oft statische Rechte im internen Netz und in Anwendungen Granulare, dynamische Rechtevergabe nach dem Least-Privilege-Prinzip Schutzgrenze (Perimeter) Perimeter-Firewall an Netzgrenzen zum Internet bzw. zwischen Standorten, VPN Zero-Trust-Gateways vor Anwendungen, Mikroperimeter und Mikrosegmentierung auf Netzebene Sichtbarkeit / Protokollierung Geringe Transparenz von Zugriffen und geringer Detailgrad, eingeschränkte Nachvollziehbarkeit Vollständige und detaillierte Protokollierung und Echtzeitüberwachung Reaktion auf Angriffe Reaktiv, oft verspätet (nach Eindringen ins Netzwerk) Proaktive Sicherheit durch granulare Zugriffsrechte, kontinuierliche Überprüfung, schnelle Erkennung und Isolation von Vorfällen Remote-/Cloud-Zugriff Komplex, oft über VPN mit breiten Netzwerkfreigaben Einfach, zielgerichtet und sicher: Zugriff auf einzelne Anwendungen ohne VPN und ohne Netzfreigabe, aber verschlüsselt auf Anwendungsebene Skalierbarkeit Eingeschränkt, hoher Aufwand bei verteilten Standorten und hybriden Infrastrukturen Hoch, optimiert für dezentrale, hybride und dynamische Umgebungen Beispiel Zugang zum Firmennetzwerk über VPN ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche Systeme. Zugriff auf eine bestimmte Web-Anwendung für eine bestimmte Person zu einer bestimmten Zeit ZERO TRUST IN DER ANWENDUNG Was ist Zero Trust Application Access (ZTAA)? Zero Trust zeigt seinen praktischen Nutzen dort, wo es konkret umgesetzt wird – insbesondere bei der feingranularen Steuerung von Zugriffsrechten auf Anwendungen. Genau hier setzt Zero Trust Application Access (ZTAA) an: Im Gegensatz zu klassischen Fernzugriffen, etwa über VPN, ermöglicht ZTAA nicht den Zugriff auf das komplette Netz. Stattdessen erlaubt es einen identitäts- und kontextbasierten Zugriff auf einzelne Applikationen – beispielsweise auf eine bestimmte Webanwendung, nur für eine definierte Zeit und abhängig vom Gerätezustand. ZTAA eignet sich besonders zur Absicherung von Umgebungen mit hohen Anforderungen an Flexibilität, Skalierbarkeit und Granularität der Zugriffskontrollen, etwa in Remote-Arbeitsmodellen, hybriden Cloud-Umgebungen, industriellen Infrastrukturen (Industrie 4.0) und kritischen Infrastrukturen (KRITIS). ZTAA ist ein konkreter technischer Lösungsansatz innerhalb des Zero-Trust-Paradigmas. Daneben existieren weitere Varianten wie Zero Trust Network Access (ZTNA), welche den Zugriff zu Ressourcen auf Netz- statt auf Anwendungsebene regelt. ZTAA und ZTNA können im Rahmen einer mehrschichtigen Zugangskontrolle zusammenwirken. Bestandteile einer leistungsfähigen ZTAA-Architektur Zero Trust Application Access ist nicht einfach eine Erweiterung bestehender grob-granularer Kontrollen im Netz. Es erfordert ein tieferes Verständnis der zu schützenden Assets und unter welchen feingranularen Voraussetzungen Zugriff ermöglicht werden soll. Damit dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, braucht es eine Architektur, in der mehrere Sicherheitskomponenten – von der Authentisierung über die Zugriffskontrolle bis hin zur Protokollierung und Analyse – präzise ineinander greifen. Eine leistungsfähige ZTAA-Architektur besteht typischerweise aus den folgenden Komponenten: 1. Monitoring & Analyse > Alle Zugriffe und Sitzungen werden lückenlos protokolliert und überwacht. Das ermöglicht nicht nur Auditierbarkeit, sondern auch die frühzeitige Erkennung von Anomalien und die schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. 2. Endpunktsicherheit und Gerätezustandsprüfung > Zusätzlich zur Identitätsprüfung kann der Gerätezustand (z. B. Betriebssystem, Patchstatus, Zertifikate) in die Zugriffskontrolle einbezogen werden. 3. Adaptive Zugriffskontrolle > Ergänzt die statische Prüfung durch kontext- und risikobasierte Anpassungen – basierend auf Verhalten, Kontext und Risiko. Dabei werden Faktoren wie Tageszeit, Standort, Gerätezustand oder Anomalien im Nutzerverhalten berücksichtigt. Die Durchsetzung erfolgt typischerweise über das ZTAA-Gateway. 4. ZTAA-Gateway oder -Broker (z. B. genusphere) > Vermittelt den Zugriff auf spezifische Anwendungen ohne Netzfreigabe. Anwendungen bleiben im Backend verborgen, nur autorisierte Sessions werden aufgebaut (Application Cloaking). Die Kommunikation Richtung Nutzer und Anwendung erfolgt dabei verschlüsselt. 5. Policy Engine / Zugriffskontrollinstanz > Diese Komponente trifft Zugriffsentscheidungen auf Basis vordefinierter, statischer Richtlinien, z.B. Identität, Rolle, Gerätezustand oder Standort. 6. Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) > Die Authentifizierung erfolgt über eine zentrale Instanz, oft gekoppelt mit bestehenden Identity Providern. MFA sichert die Identität zusätzlich ab. ZTAA-Architektur am Beispiel genusphere Netzwerk Ein ZTAA-basiertes System ersetzt somit statische Netzwerkgrenzen durch individuelle, kontextbasierte Zugriffsentscheidungen in Echtzeit. Dadurch wird die Angriffsfläche erheblich reduziert. Wie auch Firewalls und VPN-Zugänge üben Zero Trust Zugriffskontrollen eine kritische Sicherheitsfunktion aus und haben Einblick in sensitive Kommunikation. Es ist daher essenziell, dass diese Komponenten ihre Funktion zuverlässig ausführen und nicht selbst angreifbar sind. Entsprechend sollten derartige Produkte mit Security-by-Design und Security-by-Default entwickelt und eingesetzt werden sowie von vertrauenswürdigen Herstellern kommen. Herausforderungen bei der Implementierung einer ZTAA-Umgebung Eine der größten Herausforderungen bei der Einführung von Zero Trust – insbesondere in Form von ZTAA – liegt nicht in der Technik, sondern in der strukturierten Abbildung von Zugriffsrechten anhand konkreter Aufgaben. Die zentrale Frage lautet: Wer darf wann, auf welche Anwendung, warum und unter welchen Bedingungen zugreifen? Um diese Frage systematisch beantworten zu können, braucht es ein granulares Berechtigungsmodell, das nicht auf Abteilungen oder Standorten basiert, sondern auf den tatsächlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Personen. Die Entwicklung eines solchen Modells erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit – zwischen IT, HR, Fachabteilungen und Management. In der Praxis bedeutet das: Zugriffsrechte müssen sich an konkreten Aufgaben orientieren, nicht an bloßen Stellenbezeichnungen. Rollen und Verantwortlichkeiten müssen systematisch in Zugriffslogiken übersetzt, mit realen Prozessen verknüpft und fortlaufend aktuell gehalten werden. Besonders herausfordernd ist die automatisierte Anpassung von Berechtigungen bei Aufgabenänderungen, etwa bei Projektwechseln oder Rollenwechseln im Unternehmen. Gleichzeitig muss die Zugriffskontrolle kontextsensitiv erfolgen: Faktoren wie Ort, Zeit, Gerätetyp oder Risikobewertung fließen in die Entscheidung mit ein – beispielsweise wird der Zugriff auf sensible Anwendungen von privaten oder kompromittierten Geräten blockiert. Ein Zero-Trust-fähiges System weiß jederzeit, welche Anwendung von wem, zu welchem Zweck und unter welchen Bedingungen genutzt werden darf – und kann diese Regeln automatisiert und nachvollziehbar durchsetzen. Kontaktieren Sie uns + 49 89 991950-902 vertrieb@genua.de Jetzt Beratung anfordern Die genua DNA Seit über 30 Jahren ist IT-Sicherheit Kern unserer Firmenkultur. Da genua Produkte für die Anwendung in kritischer Infrastruktur und bei geheimschutzbetreuten Unternehmen konzipiert sind, wurde Security von Anfang an in ihrem Design mitgedacht. Einführung von Zero Trust Technische Integration von Zero Trust in bestehende IT-Infrastrukturen Neben der strukturierten Abbildung von Rollen und Zugriffsrechten bringt die Einführung von Zero Trust auch technische und organisatorische Herausforderungen mit sich, die Unternehmen strategisch planen und ganzheitlich adressieren müssen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Migration von Legacy-Systemen. Viele bestehende Applikationen – insbesondere in Industrie- und KRITIS-Umgebungen – wurden nicht für dynamische Zugriffskontrolle, Identitätsprüfung oder kontextbasiertes Sicherheitsmanagement konzipiert. Diese Systeme müssen entweder ZTAA-fähig angebunden oder durch modernere Anwendungen ersetzt werden. Dabei spielen Themen wie Schnittstellenfähigkeit, Datenhaltung, Netzwerksegmentierung und Authentifizierungsmechanismen eine zentrale Rolle. Gleichzeitig muss Zero Trust in bestehende IT-Sicherheitsarchitekturen eingebettet werden, ohne dass redundante Strukturen oder Sicherheitslücken entstehen. Dies umfasst u.a. die Anbindung an bestehende Identity Provider, die Integration in Monitoring- und SIEM-Systeme zur Ereigniserkennung und Rückverfolgung, sowie die Kompatibilität mit bestehenden Endpoint Protection-Lösungen, Firewalls und Netzwerkzonenmodellen. Zero Trust ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein kontinuierlicher Transformationsprozess. Neben Investitionen in Technologien erfordert die Umsetzung vor allem Anpassungen von Prozessen, Verantwortlichkeiten und Unternehmenskultur. Mitarbeitende müssen nicht nur neue Zugriffsverfahren wie MFA oder rollenbasierte Berechtigungen anwenden, sie müssen auch verstehen, warum sich Abläufe ändern und Vertrauen in das neue Sicherheitsmodell entwickeln. Zero Trust verändert, wie Mitarbeitende auf Ressourcen zugreifen. Es beeinflusst, wie Sicherheitsregeln erklärt, durchgesetzt und akzeptiert werden. Es erfordert eine klare Zuweisung von Verantwortung für Zugang und Sicherheit. Nur wenn Technologie, Organisation und Mensch zusammenspielen, kann Zero Trust seine volle Wirkung entfalten. Zero Trust in der Praxis Umsetzung von Zero Trust mit Lösungen von genua Bei der Umsetzung von Zero Trust lohnt es sich, auf praxiserprobte, integrierbare Lösungen zu setzen, die sich nahtlos in bestehende Infrastrukturen einfügen – ohne disruptive Eingriffe oder aufwändige Netzumbauten. genua bietet mit spezialisierten Produkten konkrete Werkzeuge zur Umsetzung von Zero Trust – insbesondere in Form von Zero Trust Application Access (ZTAA). Zero Trust Application Access genusphere genusphere ist die zentrale Lösung für identitäts- und anwendungsspezifischen Zugriff – ganz ohne klassische VPN-Strukturen. Statt den Zugriff auf das komplette Netz zu erlauben, ermöglicht genusphere internen und externen Nutzern browserbasierten Zugriff nur auf die für sie freigegebenen Applikationen und sorgt durch Verschlüsselung des gesamten Datenverkehrs für eine sichere Kommunikation. mehr erfahren Fernwartungslösung genubox Die genubox ist eine speziell für industrielle Einsatzszenarien entwickelte Lösung zur sicheren Fernwartung von Maschinen und Anlagen – entsprechend den Zero-Trust-Prinzipien. Sie ermöglicht die gezielte Freigabe individueller Zugriffe (Lieferanten- und Partnerzugänge), die technisch und organisatorisch kontrolliert, protokolliert und optional aufgezeichnet werden können. mehr erfahren KI als Beschleuniger für ZTAA und Zero Trust Mit zunehmender Vernetzung, dynamischen Infrastrukturen und einer immer komplexeren Bedrohungslage stößt selbst ein gut konzipiertes Zero-Trust-Modell an seine Grenzen – insbesondere dann, wenn es darum geht, Risikomuster frühzeitig zu erkennen, auf abweichendes Verhalten zu reagieren und Sicherheitsrichtlinien kontinuierlich zu verfeinern. Künstliche Intelligenz (KI) erweitert klassische, regelbasierte Sicherheitsmechanismen um lernende Verfahren, die helfen, Trends, Auffälligkeiten und Risiken schneller zu identifizieren. KI kann beispielsweise Anomalien im Nutzerverhalten erkennen und automatisch den Zugriff auf sensible Anwendungen einschränken oder eine zusätzliche Authentifizierung verlangen. So entsteht eine dynamische und adaptive Sicherheitsarchitektur, die sich kontinuierlich an neue Bedrohungen anpasst. KI-gestützte Weiterentwicklung von Zero Trust: Automatisierte Bedrohungserkennung : KI analysiert kontinuierlich Nutzer- und Systemverhalten und erkennt Abweichungen, bevor sie sicherheitsrelevant werden. Adaptive Zugriffskontrolle: Risiken werden intelligent bewertet – z. B. durch verändertes Verhalten, Ortswechsel oder ungewöhnliche Uhrzeiten. Daraufhin können Regeln automatisch angepasst werden, etwa durch zusätzliche Authentifizierungsanforderungen oder temporäre Sperrung. Verhaltensbasierte Policy-Anpassung: KI leitet aus Nutzungsmustern Empfehlungen für Richtlinien ab – z. B. wenn Rollen sich ändern oder neue Zugriffsroutinen entstehen. Frühzeitige Risikoerkennung: Durch die Analyse großer Datenmengen erkennt KI Bedrohungsszenarien oft deutlich früher als manuelle Auswertung – ein entscheidender Vorteil in sensiblen und industriellen Umgebungen. KI wird Zero Trust nicht ersetzen, aber entscheidend dabei unterstützen, das Sicherheitskonzept in großflächigen, dynamischen IT- und OT-Umgebungen weiterzuentwickeln und zu skalieren. Gerade im Zusammenspiel mit ZTAA-Lösungen wie genusphere entsteht so eine Sicherheitsarchitektur, die nicht nur reagiert – sondern vorausschauend agiert. Kryptografischer Schutz für Kommunikation und Identitäten Kryptografie spielt bei Zero Trust eine wichtige Rolle, die allerdings wenig im Vordergrund steht. Solide Kryptografie bildet die Grundlage für starke Identitäten sowohl für Clients als auch für Anwendungen und ist auch die Grundlage für die sicher verschlüsselte und authentisierte Kommunikation. Dabei müssen die verwendeten Verfahren regelmäßig an die sich ändernden Bedrohungen angepasst werden. Kryptoagilität und die zukünftige Unterstützung von PQC (Post-Quantum Kryptografie) sind daher wichtige Anforderungen. FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Zero Trust Was ist eine Zero-Trust-Umgebung? > Eine Zero-Trust-Umgebung ist eine IT- oder OT-Architektur, in der kein Netzwerkbereich per se als sicher gilt. Jede Zugriffsanfrage wird individuell geprüft, unabhängig von Standort oder Netzwerkzugehörigkeit. Ressourcen werden nur nach eindeutiger Authentifizierung und Autorisierung zugänglich gemacht. Warum ist Zero Trust wichtig für die Industrie? > In industriellen Umgebungen gibt es viele vernetzte Maschinen, Fernwartungsschnittstellen und externe Zugriffe. Häufige Patchzyklen wie in der IT sind jedoch meist konträr zu den Stabilitäts- und Zulassungsanforderungen aus der Produktion. Dazu kommt eine hohe Einsatzdauer der Systeme, wodurch Patches oft nicht mehr verfügbar sind. Entsprechend ist die Angriffsfläche besonders groß. Zero Trust hilft, diese Angriffsfläche durch kontrollierten Zugriff auf einzelne Anwendungen und Systeme gezielt zu reduzieren und so den Schutz und damit die Verfügbarkeit industrieller Prozesse zu erhöhen. Was sind die Nachteile von Zero Trust? > Die Implementierung von Zero Trust ist komplex. Sie erfordert die Neugestaltung von Zugriffsmodellen, die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen und ein Umdenken in Organisation und Prozessen. Ohne gutes Change Management kann dies zu Widerständen oder Ineffizienzen führen. Jetzt Beratung anfordern Sie haben Fragen zum Thema oder unseren Sicherheitsprodukten? Dann melden Sie sich gerne bei unseren Experten. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen! ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefonnummer Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden Security by Design Sicherheit per Design und per Default NIS 2 Cyber-Resilienz von Unternehmen stärken

AI Security: Künstliche Intelligenz in der Cybersicherheit

Was ist AI Security? Im Wettlauf um die Vorteile, die sich aus dem Einsatz von KI-Systemen ergeben, wird deren Sicherheit immer wichtiger. Unternehmen und Regierungen müssen sicherstellen, dass sie robuste KI-Sicherheitsstrategien entwickeln , um böswillige Angriffe mittels KI zu verhindern und gleichzeitig ihre eigenen KI-gestützten Abwehrmaßnahmen zu etablieren. Andererseits müssen durch die Nutzung von speziellen Technologien, Tools und Frameworks die KI-Systeme selbst abgesichert und vor potenziellen Angriffen geschützt werden. Wichtige Aspekte einer sicheren KI sind Manipulationssicherheit, Datensicherheit und Systemintegrität. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt daher, der Cybersicherheit bzw. der Cyber Security höchste Priorität einzuräumen. Laut BSI wird es entscheidend sein, die Geschwindigkeit und den Umfang der Abwehrmaßnahmen zu erhöhen. Dazu gehören der Aufbau einer resilienten IT-Infrastruktur, die Verbesserung der Angriffserkennung, die Stärkung der Prävention von Social Engineering (z.B. Awareness-Schulungen, Multi-Faktor-Authentifizierung, Zero-Trust-Architektur) sowie die Nutzung der generellen Vorteile von KI für die Abwehr (z.B. Bedrohungs- und Schwachstellenerkennung). Buch-Empfehlung Künstliche Intelligenz und Wir Stand, Nutzung und Herausforderungen der KI Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Technikentwicklung und die zukünftigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI). Experten aus verschiedenen Disziplinen beleuchten die vielfältigen Aspekte der KI, von technischen Grundlagen über ethische Fragestellungen bis hin zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Zu den Herausgebern gehören der Wirtschaftswissenschaftler Frank Schmiedchen, der seit 2017 die Studiengruppe Technikfolgenabschätzung der Digitalisierung der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler leitet, der ehemalige Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik Alexander von Gernler, der Abteilungsleiter Research und Innovation der genua GmbH ist, die Wirtschaftsinformatikerin Martina Hafner, die bei der genua GmbH als Innovationsmanagerin arbeitet, und Klaus Peter Kratzer, der Professor für Informatik an der Technischen Hochschule Ulm war. direkt zum Buch Absicherung vor KI-Angriffen KI-gestützte Produkte vor KI-Angriffen schützen KI birgt erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit, da sie nicht nur potenziell Schwachstellen in bestehenden Systemen schafft, sondern auch selbst Ziel und Werkzeug von Angriffen werden kann. Für den öffentlichen Sektor und kritische Infrastrukturen ist das Risiko von Cyber-Bedrohungen besonders hoch. Um Produkte mit KI vor Angriffen – auch durch andere KI – zu schützen, sollten Unternehmen mehrere strategische Maßnahmen ergreifen. Insbesondere das Thema Datenschutz gewinnt zunehmend an Relevanz. Da KI große Datenmengen analysiert, besteht die Gefahr, dass sensible Informationen kompromittiert werden. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass sie die Datenschutzbestimmungen einhalten und geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen, um Datenmissbrauch zu verhindern. 1. Komplexe Social Engineering-Angriffe abwehren > Sie zielen darauf ab, durch Manipulation menschlichen Verhaltens an vertrauliche Informationen oder Zugänge zu gelangen. Durch Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter, strenge Sicherheitsrichtlinien für Zugriffsrechte, Passwortrichtlinien und Sicherheitsprotokolle, den Einsatz von Anomalieerkennung und Zero Trust sowie klare Reaktionsmechanismen können Unternehmen das Risiko solcher Angriffe erheblich reduzieren. 2. Erkennen und Abwehren von Prompt Injection und Manipulation > Ein zentraler Punkt ist das Risiko von Prompt Injections. Bei einer Prompt Injection wird eine KI, insbesondere ein Sprachmodell, durch manipulierte Eingaben (Prompts) unwissentlich dazu gebracht, die Absichten des Angreifers auszuführen. Prompt Injections sind besonders relevant für KI-basierte Anwendungen wie Chatbots, KI-Agenten oder Sprachmodelle, die auf Benutzereingaben reagieren. Die Ergebnisse eines erfolgreichen Prompt-Injection-Angriffs können sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von der Erlangung sensibler Informationen bis hin zur Beeinflussung kritischer Entscheidungsprozesse unter dem Deckmantel des normalen Betriebs. Schutzmaßnahmen umfassen strenge Eingabevalidierung und Filtermechanismen, die verhindern, dass unsichere oder manipulierte Eingaben verarbeitet werden. Regelmäßige Tests und das Monitoring von Modellausgaben helfen ebenfalls, solche Angriffe frühzeitig zu erkennen. 3. IT-Sicherheit für KI-Agenten > Da KI-Agenten zunehmend autonom agieren, können Fehlfunktionen oder Missverständnisse bei der Datenanalyse zu falschen Sicherheitsmaßnahmen führen. Beispielsweise könnte einem legitimen Nutzer fälschlicherweise der Zugriff entzogen oder ein Angriff übersehen werden. Durch eine Kombination aus technischer Robustheit, menschlicher Überwachung und kontinuierlicher Verbesserung (Audits, Updates und Patches) können Unternehmen sicherstellen, dass KI-Agenten zuverlässig arbeiten und potenzielle Risiken so minimiert werden. 4. Einsatz von Über­wach­ungs- und Ano­malie­­er­kenn­ungs­systemen > Ähnlich wie mit dem sogenannten maschinellen Lernen , kurz ML, Anomalien erkannt werden können, können Cyberkriminelle mit KI-gestützten Systemen Netzwerke scannen und systematisch nach Schwachstellen suchen, über die dann getarnte Schadsoftware eingeschleust und Angriffe auf (andere KI-)Systeme durchgeführt werden können. KI-gestützte Systeme zur Anomalieerkennung können helfen, verdächtige Aktivitäten oder unerwartetes Verhalten innerhalb der KI-Anwendung oder -Infrastruktur zu erkennen. Sie identifizieren ungewöhnliche Muster, die auf einen potenziellen Angriff hindeuten könnten, und erhöhen die Reaktionsfähigkeit auf mögliche Angriffe. 5. Modelle gegen Datenmanipulation absichern > KI-Modelle, die mit sensiblen oder kritischen Daten trainiert werden, müssen vor Data-Poisoning-Angriffen geschützt werden. Dabei werden während des Trainings manipulierte Daten eingeschleust, um die Leistung des Modells zu beeinträchtigen. Um die Integrität des Modells zu gewährleisten, müssen die Trainingsdaten regelmäßig überprüft und auf ihre Integrität überwacht werden. Weiterhin dürfen nur vertrauenswürdige Datenquellen verwendet werden. 6. Adversarial Robustness und Testen der Modelle > Angreifer können sogenannte Adversarial Attacks einsetzen, bei denen minimal veränderte Eingabedaten KI-Modelle in die Irre führen. Um solche Angriffe abzuwehren, sollten Modelle auf ihre Robustheit gegen adversarial Beispiele getestet werden. Verschiedene Werkzeuge können helfen, Modelle zu härten, indem sie simulierte Angriffe durchführen und Schwachstellen aufzeigen. 7. Sicherheitsarchitekturen und Zero Trust > Zero-Trust-Architekturen können helfen, den Zugriff auf KI-Modelle und deren Trainingsdaten zu kontrollieren. Bei Zero Trust wird jede Zugriffsanfrage auf Daten oder Anwendungen überprüft und validiert, so dass nur autorisierte Systeme und Benutzer Zugriff erhalten. Dies erschwert es Angreifern, in die Trainings- oder Produktionsumgebung von KI-Modellen einzudringen. Whitepaper Generative KI sicher integrieren Die Hauptstärken von KI (oder auch AI, Artificial Intelligence) liegen in ihrer Fähigkeit, große Datenmengen zu analysieren, sich durch Lernprozesse anzupassen und auch komplexe Probleme zu lösen. Zunehmend trifft sie dabei selbstständig Entscheidungen und setzt diese um. Aber: Gerade durch den verstärkten Einsatz von KI in immer mehr Bereichen, gewinnt die AI Security zunehmend an Bedeutung. Traditionelle IT-Sicherheitsarchitekturen basieren häufig auf statischen Regeln, die bekannte Bedrohungen abwehren. Diese Systeme sind jedoch oft nicht in der Lage, sich an die dynamischen Prozesse rund um KI anzupassen. Im Whitepaper “Kontrollierte Intelligenz” zeigen wir Ihnen einen Architekturvorschlag zum sicheren lokalen Betrieb generativer KI-Modelle in einem Zero-Trust-Netzwerk mit aktiver Traffic-Überwachung und mehrschichtiger Perimeterabsicherung durch Lösungen von genua auf. Whitepaper lesen Beratung anfordern Whitepaper Wege zum sicheren Einsatz generativer KI in Unternehmen Lösungen von genua zum Schutz Ihrer IT-Infrastruktur Zuverlässiger Schutz für Netzwerke, Daten und kritische IT-Infrastrukturen Tatsache ist, dass auch Angriffe mit Hilfe von KI-Systemen heute bereits an der Tagesordnung sind. genua bietet eine Reihe von spezialisierten Anwendungen und Lösungen im Bereich der IT-Sicherheit, mit denen Sie sich und Ihre IT-Infrastruktur vor KI-Angriffen schützen können. Diese Lösungen sind für Hochsicherheitsumgebungen konzipiert und konzentrieren sich insbesondere auf den Schutz von Netzwerken, Daten und kritischen IT-Infrastrukturen. High Resistance Firewall genugate Vollständige Datenanalyse für höchste Netzwerksicherheit Zertifiziert Zugelassen Firewall & VPN-Appliance genuscreen Zuverlässiger Schutz für Datentransfers und Netze Zertifiziert Zugelassen VPN Software Client genuconnect Hochsichere Anbindung von Windows Devices an interne Netze bis VS-NfD Zugelassen Secure E-Mail Gateway genumail Sichere E-Mail-Kommunikation mit dem KI-gestützten Secure E-Mail Gateway zur zuverlässigen Echtzeitabwehr von Spam, Phishing, Viren & Co. Zero Trust Application Access genusphere Sicherer, browserbasierter Zugriff auf freigegebene Applikationen IT Security Services Komplettbetreuung vor Ort, 24/7 Hotline und regelmäßige Update Services Absicherung mit KI Wie wird KI als Werkzeug in der Cybersicherheit eingesetzt? Viele moderne IT-Sicherheitsprodukte nutzen Künstliche Intelligenz, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren. Dazu gehören Tools zur Anomalie-Erkennung und Authentifizierungsdienste. In diesen Systemen spielt maschinelles Lernen (engl.: machine learning), im folgenden ML, eine zentrale Rolle, um Muster zu analysieren und untypisches Verhalten zu erkennen, so dass potenzielle Bedrohungen identifiziert werden können, bevor sie Schaden anrichten. Auf diese Weise kann KI einen konsistenten und langfristigen Schutz von IT-Systemen bieten. Was ist maschinelles Lernen? Durch das Trainieren von Algorithmen mit historischen Daten (historical data) kann eine KI mittels ML lernen, was als normales Verhalten gilt. Dadurch ist KI in der Lage, Datenmuster zu erkennen, die von diesem Normalverhalten abweichen. Gerade die Erkennung von Anomalien wird in der Cybersicherheitsempfehlung des BSI (BSI-CS 134) als Mittel zum Schutz von Netzwerken besonders hervorgehoben. Durch die Analyse von (Verhaltens-)Mustern können ungewöhnliche Aktivitäten und Bedrohungen wie Cyberangriffe frühzeitig erkannt, Datenlecks aufgedeckt oder Systemausfälle verhindert werden. Im Rahmen der Netzwerküberwachung können beispielsweise ungewöhnlicher Datenverkehr oder ungewöhnliche Benutzeraktionen identifiziert oder Schadcode durch Antivirensoftware erkannt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die auf signaturbasierten Ansätzen beruhen, lernen ML-Algorithmen kontinuierlich dazu und können Anomalien in Echtzeit erkennen. So können auch neue Bedrohungen, Stichwort Zero-Day-Exploits, abgewehrt werden. Ein wichtiger Faktor bleibt die Sortierung und Priorisierung der Warnmeldungen. Diese Aufgabe ist besonders anfällig für Fehlklassifikationen. ML-Modelle verarbeiten dafür auch sehr große Datenmengen (Skalierbarkeit) und erkennen komplexe Zusammenhänge, die für menschliche Analystinnen und Analysten nicht unbedingt offensichtlich sind. Was sind die Vorteile von maschinellem Lernen? Durch kontinuierliches Lernen und Optimieren verbessern sich die ML-Modelle stetig, was zu einer geringeren Anzahl von False Positives führt. ML-Modelle können sich ohne manuelle Aktualisierung an veränderte Datenmuster anpassen und bleiben auch bei sich ändernden Bedrohungslandschaften oder neuen Verhaltensmustern wirksam. Weiterhin kann KI aus vorhandenen Daten künftige Bedrohungen vorhersagen und frühzeitig Schutzmaßnahmen einleiten, was die IT-Abteilungen erheblich entlastet. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Fähigkeit von KI, Prozesse zu automatisieren. Dabei geht es nicht nur darum, Angriffe in Echtzeit zu erkennen, sondern auch darauf zu reagieren. Sogenannte KI-Agenten, also autonome, selbstständig agierende KI, ermöglichen die automatische Erkennung und Beseitigung von Bedrohungen. Routineaufgaben wie Patch Management und Incident Response können automatisiert werden. Sicherheit als integraler Bestandteil moderner IT Neben dem gezielten Einsatz fortschrittlicher Technologien ist eine umfassende Beratung und Schulung unerlässlich. genua unterstützt Unternehmen bei der Implementierung von IT-Sicherheitslösungen und hilft ihnen, ihre IT-Sicherheit entscheidend zu erhöhen und Bedrohungen effektiv zu begegnen. zu den Consulting-Angeboten Automatisierung und intelligente Überwachung Zero-Trust-Architekturen spielen eine wichtige Rolle für die IT-Sicherheit, erfordern jedoch ein hohes Maß an Überwachung und Datenverarbeitung. KI kann durch Automatisierung und intelligente Überwachung dabei helfen, potenzielle Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen und den Zugang dynamisch zu verwalten. KI-Agenten können beispielsweise das Verhalten von Nutzern und Geräten analysieren. Erkennt die KI ungewöhnliche Zugriffszeiten oder verdächtige Datenmengen, kann sie in Echtzeit reagieren, indem sie den Zugriff automatisch einschränkt oder blockiert, zusätzliche Authentifizierungsmaßnahmen anfordert, betroffene Systeme unter Quarantäne stellt oder eine Tiefenanalyse durchführt. Darüber hinaus können sie selbstständig Gegenmaßnahmen einleiten und z.B. beschädigte oder infizierte Systeme ohne menschliches Zutun in einen sicheren Zustand zurückversetzen. Wird KI in Authentifizierungs- und Zugangskontrollsysteme integriert, können bekannte Schwachstellen, wie rein passwortbasierte Lösungen überwunden werden. Dies verbessert die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Authentifizierung und erhöht die Sicherheit des Systems. Der gezielte Einsatz von KI kann Unternehmen dabei helfen, Zeit und Ressourcen zu sparen, die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen auf Bedrohungen reagieren, drastisch zu erhöhen und gleichzeitig das Risiko menschlicher Fehler zu reduzieren. Was ist Retrieval-Augmented Generation? Die Retrieval-Augmented Generation (RAG) ist eine der wichtigsten Anwendungen der KI. RAG ist ein erweitertes KI-System, das Informationen aus verschiedenen Datenquellen extrahieren und in die Generierung von Antworten einfließen lassen kann. Dabei verwendet es nicht nur die Trainingsdaten, sondern greift bei Bedarf auf verschiedene andere Quellen, z. B. Datenbanken einer Organisation, zu, um die Antworten zu verbessern oder Wissenslücken zu schließen. Auf diese Weise erweitert RAG die bereits leistungsfähigen Funktionen von LLMs (Large Languages Models), ohne dass das Modell neu trainiert werden muss. Ein Beispiel: Ein Benutzer fragt nach einem bestimmten technischen Detail in einem Handbuch. Das RAG-System stellt daraufhin inhaltlich passende Textabschnitte aus seiner Dokumentendatenbank zusammen. Diese Daten werden zusammen mit der Frage des Nutzers an das KI-Modell übergeben, das daraus eine fundierte Antwort generiert. So können auch komplexe Fragen maßgeschneidert beantwortet und das Wissen dynamisch erweitert werden. Halluzinationen, also vom Modell selbst erfundene Antworten, werden effektiv reduziert. Lassen Sie sich jetzt beraten Sie interessieren sich für eine Beratung von unseren Experten, wie Sie Ihre eigene IT-Infrastruktur zuverlässig vor KI-Angriffen schützen können? Dann melden Sie sich jetzt! ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefonnummer Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden Security by Design Sicherheit per Design und per Default VS-NfD VS-NfD-konforme P-A-P-Struktur

NIS-2-Richtlinie für Unternehmen – Pflichten, Umsetzung & Beratung

NIS-2-Richtlinie stärkt die Cyber-Resilienz von Unternehmen Viele Organisationen arbeiten mit komplexen, historisch gewachsenen IT-Strukturen. Das erhöht das Risiko von Cyberangriffen. Die NIS-2-Richtlinie verlangt deshalb, dass insbesondere Unternehmen aus dem KRITIS -Umfeld ihre Sicherheitsstrategien neu bewerten und modernisieren. So sollen Cyber-Resilienz strategisch aufgebaut und Risiken in Netzwerken, Informationssystemen und Lieferketten systematisch reduziert werden.​ ​Laut BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit 2025 werden täglich rund 119 neue Schwachstellen in IT-Systemen bekannt – ein Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Der Handlungsdruck wächst. Ein Grund, warum BSI-Präsidentin Claudia Plattner die gesetzliche Umsetzung der NIS-2-Richtline begrüßt: „Mit diesem Gesetz hat Deutschland einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer resilienten Cybernation erreicht, denn wir schützen damit einen entscheidenden Teil unserer digitalen Angriffsfläche viel besser als bisher."​ Das müssen Unternehmen bei der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie beachten: Etablierung eines strukturierten Risikomanagements Unternehmen müssen regelmäßig prüfen, welche Bedrohungen für ihre kritischen Prozesse bestehen, und geeignete technische sowie organisatorische Maßnahmen festlegen. Diese sollen den Stand der Technik einhalten sowie europäische und internationale Normen (z.B. ISO 27001/27005 oder BSI IT-Grundschutz) berücksichtigen. Bestimmte Produkte oder Dienste dürfen nur verwendet werden, wenn sie über eine Zertifizierung gemäß europäischer Schemata verfügen (z.B. Common Criteria). Das bildet die Grundlage für Compliance, Auditfähigkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit im Ernstfall. Klare Verantwortlichkeiten und Governance-Strukturen Das Management trägt die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der NIS-2-Vorgaben. Sicherheitsstrategien, Entscheidungswege und Kontrollmechanismen müssen transparent definiert sein. Eine klare Governance-Struktur unterstützt die nachhaltige Umsetzung und Überwachung aller Sicherheitsmaßnahmen. Einführung eines Melde- und Incident-Response-Prozesses Unternehmen sind verpflichtet, Sicherheitsvorfälle innerhalb von 24 Stunden an die zuständige Behörde zu melden. Ein definierter Incident-Response-Prozess ermöglicht eine schnelle und koordinierte Reaktion, um Schäden zu begrenzen und Ursachen nachhaltig zu beheben. Regelmäßige Tests erhöhen die Wirksamkeit der Abläufe. Management von Lieferketten- und Dienstleisterrisiken Die NIS-2-Richtlinie verlangt auch, die Cybersicherheit in der Lieferkette zu berücksichtigen. Verträge, Prüfprozesse und Sicherheitsanforderungen müssen so gestaltet sein, dass Risiken externer Partner transparent und kontrollierbar bleiben. Nur so lassen sich Schwachstellen entlang der Wertschöpfungskette vermeiden. Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeitenden Mitarbeitende sind die wichtigste Verteidigungslinie in der IT-Sicherheit. Regelmäßige Schulungen und Awareness-Programme sind Pflicht, um das Bewusstsein für Cyberrisiken, Meldewege und Sicherheitsrichtlinien zu stärken. Eine gelebte Sicherheitskultur schützt das Unternehmen langfristig.​ Um kritische Infrastruktur besser vor Cyberangriffen und Störungen zu schützen, hat die Europäische Union die NIS-2-Richtlinie eingeführt NIS-2-Umsetzung schützt Unternehmen vor wirtschaftlichen Risiken Die Nicht-Einhaltung der NIS-2-Vorgaben kann technische, wirtschaftliche und rechtliche Folgen haben. In kritischen Infrastrukturen betreffen Angriffe nicht nur das eigene Unternehmen, sie sind auch ein Risiko für gesellschaftliche Stabilität und öffentliche Sicherheit. Mögliche Risiken bei Nichteinhaltung der NIS-2-Richtlinie: Versorgungsausfälle und Betriebsunterbrechungen​ Bußgelder in Millionenhöhe bei Verstößen gegen Melde- und Sicherheitsanforderungen ​ Persönliche Haftung von Geschäftsführenden und Vorständen ​ Reputationsverlust durch öffentlich gewordene Sicherheitsvorfälle ​ Ausschluss von Ausschreibungen oder regulatorische Sanktionen → NIS-2-Check: Wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet? Jetzt Kontakt zu unseren Experten aufnehmen, um Sie bei der Umsetzung von NIS 2 zu unterstützen. NIS 2 implementieren: Unsere Experten begleiten Sie Wie können Sie die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit ihrer Netzwerke und Informationssysteme, wie von NIS 2 gefordert, gewährleisten? Eine Lösungen bietet die Umsetzung eines Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS), das die Informationssicherheit und eine wirksame Risikobehandlung durch Sicherheitskonzepte gewährleistet. Mit unseren Consulting-Angeboten unterstützen wir Sie dabei, die Einrichtung eines Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS) professionell vorzubereiten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen zur Erfüllung der Normvorgaben im Bereich Schulung und Awareness eine entsprechende Maßnahme für betroffene Mitarbeiter an. Jetzt zu ISMS beraten lassen Produkte Digitale Souveränität durch Lösungen "Made in Germany" High Resistance Firewall genugate Vollständige Datenanalyse für höchste Netzwerksicherheit Zertifiziert Zugelassen Datendiode cyber-diode Hochsicheres Industrial Monitoring Industrial Firewall genuwall Starker Schutz für Produktionsnetze Fernwartungslösung genubox Sicherer Wartungszugriff in sensible Netze unterstützt Zero-Trust-Konzepte Zero Trust Application Access genusphere Sicherer, browserbasierter Zugriff auf freigegebene Applikationen Secure E-Mail Gateway genumail Sichere E-Mail-Kommunikation mit dem KI-gestützten Secure E-Mail Gateway zur zuverlässigen Echtzeitabwehr von Spam, Phishing, Viren & Co. Bestens vorbereitet für NIS 2: Mit unserem Reifegrad-Check zur Bewertung Ihrer IT-Sicherheitsmaßnahmen IT Security Assessment Der Reifegrad-Check zur Bewertung Ihrer IT-Sicherheitsmaßnahmen Mit dem IT Security Assessment werden existierende IT-Sicherheitsmaßnahmen auf ihre Vollständigkeit und Wirksamkeit geprüft. Damit bereiten Sie die geplante Einrichtung eines Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS) professionell vor. Die Bewertung Ihrer Organisation erfolgt dabei anhand eines Fragen­katalogs nach DIN ISO/IEC 27001. Zu den Ergebnissen erhalten Sie einen detaillierten Abschlussbericht. Jetzt IT Security Assessment ISMS kennenlernen Steigerung der Kenntnisse zur Informationssicherheit: Mit unserer Awareness-Schulung Informationssicherheit (ISMS) Awareness-Schulung Informationssicherheit (ISMS) Steigerung der Kenntnisse zur Informationssicherheit Die internationale Norm ISO/IEC 27001 spezifiziert die Anforderungen zur Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines dokumentierten Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS). Zur Erfüllung der Vorgaben im Bereich Schulung und Awareness bieten wir eine entsprechende Maßnahme für Mitarbeiter im Geltungsbereich der Norm an. Jetzt Awareness-Schulung ISMS kennenlernen FAQs zur NIS-2-Richtlinie der EU 1. Ab wann ist die NIS-2-Richtlinie in Deutschland gültig? > NIS 2, die verbindliche Cybersicherheits-Richtlinie der EU, ist am 16.01.2023 offiziell in Kraft getreten. Im November 2025 wurde das NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz (NIS2UmsuCG) im Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Anfang Dezember 2025 trat das Gesetz offiziell in Kraft. 2. Ist die Unternehmensgröße relevant für NIS 2? > §28 des Gesetzesentwurfs zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie definiert die Anwendungsbereiche des Gesetzes. Hierbei wird unterschieden zwischen “besonders wichtigen Einrichtungen” und “wichtigen Einrichtungen”. Zu besonders wichtigen Einrichtungen zählen:​ Betreiber kritischer Anlagen Qualifizierte Vertrauensdiensteanbieter, Top Level Domain Registries oder DNS-Provider Telekommunikationsanbieter / Netzbetreiber, wenn sie mindestens 50 Mitarbeitende beschäftigen oder einen Umsatz oder eine Bilanzsumme von über 10 Mio. Euro aufweisen Unternehmen, die mindestens 250 Mitarbeitende beschäftigen oder einen Jahresumsatz von über 50 Millionen und eine Jahresbilanzsumme von über 43 Millionen Euro aufweisen. Als wichtige Einrichtung ist definiert: Vertrauensdiensteanbieter Telekommunikationsanbieter / Netzbetreiber, wenn sie weniger als 50 Mitarbeitende beschäftigen oder einen Umsatz oder eine Bilanzsumme von 10 Mio. Euro oder weniger aufweisen. Unternehmen, die mindestens 50 Mitarbeitende beschäftigen oder einen Jahresumsatz und eine Jahresbilanzsumme von jeweils über 10 Millionen Euro aufweisen. Insgesamt steigt die Zahl der durch das BSI zu regulierenden Unternehmen mit dem NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz von 4.500 auf rund 29.500 Unternehmen. Darüber hinaus regelt §29, dass auch bestimmte Einrichtungen der Bundesverwaltung unter die Bestimmungen dieses Gesetzes fallen. Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://www.openkritis.de/it-sicherheitsgesetz/einrichtungen-unternehmensgroesse-nis2.html#essential ​ 3. Welche Branchen sind von NIS 2 betroffen? > NIS 2 betrifft eine breite Palette an kritischen und wichtigen Sektoren. Dazu gehören unter anderem: Energie und Wasserwirtschaft Verkehr und Logistik Gesundheitswesen und Pharma Finanz- und Versicherungswesen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Verwaltung und öffentliche Einrichtungen Abfallwirtschaft und Lebensmittelproduktion Digitale Dienste (z. B. Cloud-Provider, Rechenzentren, Online-Marktplätze, Managed Service Provider) Zudem wurden mit dem NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz auch nachgelagerte Bundesbehörden in die Gesetzgebung aufgenommen. 4. Welche Meldefristen ergeben sich aus der NIS-2-Richtlinie? > Bei erheblichen Sicherheitsvorfällen gelten strenge Meldepflichten gemäß §32 des Gesetzes an die zuständige nationale Behörde: Erstmeldung: unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden des Vorfalls. Zweitmeldung: unverzüglich, spätestens nach 72 Stunden muss eine Meldung eingehen, die eine erste Bewertung des erheblichen Sicherheitsvorfalls, einschließlich seines Schweregrads und seiner Auswirkungen, sowie gegebenenfalls die Kompromittierungsindikatoren aufzuweisen haben. Abschlussbericht: spätestens nach einem Monat mit allen Details und ergriffenen Maßnahmen. 5. Wie hoch können Bußgelder bei Nichteinhaltung von NIS 2 ausfallen? > Das NIS2UmsuCG sieht deutlich höhere Bußgelder als noch NIS 1 vor: Für besonders wichtige Einrichtungen: bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für wichtige Einrichtungen: bis zu 7 Mio. € oder 1,4 % des weltweiten Jahresumsatzes. Zudem kann die Aufsichtsbehörde organisatorische Maßnahmen anordnen oder verantwortliche Führungskräfte persönlich haftbar machen, wenn sie ihren Pflichten nicht nachkommen. Weiterführende Infomationen finden Sie hier: https://www.openkritis.de/betreiber/bussgelder-kritis-bsig.html 6. Wie erfolgt die NIS-2-Registrierung? > Unternehmen, die sich als betroffene Einrichtung nach NIS 2 identifiziert haben, müssen sich beim BSI registrieren. Der NIS-2-Registrierungsprozess ist zweistufig: Zunächst muss eine Anmeldung beim digitalen Dienst “Mein Unternehmenskonto” (MUK) erfolgen, dann eine Registrierung im neu entwickelten BSI-Portal. Auf seiner Website stellt das BSI ein NIS-2-Starterpaket mit Klick-Anleitungen für die Registrierung und Meldung im BSI-Portal bereit. Nehmen Sie Kontakt auf und machen Sie sich bereit für NIS 2! Sie möchten mit unseren Experten sprechen, um Datenverlust, Manipulation, regulatorische Probleme und Reputationsschäden zu vermeiden? Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot! ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefonnummer Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden KRITIS genuas Lösungen für Unternehmen und Organisationen mit kritischen Infrastrukturen IT Security Consulting Individuelle Beratung zur Optimierung Ihrer IT-Sicherheitsstrategien

AMiQuaSy: Quantensichere Software Supply Chain

Insights 30.04.2024 Forschung für eine sichere Softwareentwicklung in der Post-Quanten-Welt AMiQuaSy: Quantensichere Software Supply Chain auf Basis von CI/CD-Plattformen Wie können komplexe, heterogene IT-Netzwerke mit heutigen Mitteln vor Quantencomputern geschützt werden? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt AMiQuaSy nach. Die Konsortialpartner genua GmbH, XITASO GmbH und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden untersuchen in diesem Projekt, wie die Sicherheitsverfahren heutiger IT-Systeme in Zukunft schnell angepasst werden können, um sie gegen Angriffe von Quantencomputern zu schützen. Das Forschungsteam von AMiQuaSy Der Projektsteckbrief Verbundkoordinator: XITASO GmbH IT & Software Solutions Partner: genua GmbH, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden Laufzeit: 05/2023 – 04/2026 Projektseite des BMBF zu AMiQuaSy Der Quantencomputer steht vor der Tür – und kann in absehbarer Zeit in der Lage sein, schützende Tore zu öffnen, die mit heute wirksamen kryptographischen Verfahren verschlossen sind. Deswegen ist es an der Zeit, sich für die Datensicherheit im Zeitalter des Quantencomputers zu wappnen. Denn: Verschlüsselungsmethoden und digitale Signaturen sind allgegenwärtig – vom Austausch von Chat-Nachrichten, dem Besuch einer sicheren Website bis hin zur Tätigung eines Online-Einkaufs oder einer Banküberweisung. Selbst das Bezahlen im Laden mit einer EC-Karte oder dem Smartphone wäre ohne Kryptographie nicht sicher möglich. Um auch in Zukunft eine quantensichere Kommunikation zu gewährleisten, müssen potenziell verwundbare kryptographische Verfahren rasch gegen sichere Alternativen ausgetauscht werden. Quantenresistente IT: auf dem Weg zur Praxis Gerade bei bestehenden, komplexen Infrastrukturen wie dem Internet, in welchen unterschiedlichste, teils alte und proprietäre Software sowie verschiedene kryptographische Verfahren eingebaut sind, ist die Auswahl geeigneter quantenresistenter Algorithmen eine große Herausforderung. Es gibt nicht mehr das kleine Set an bewährten, effizienten Verfahren, mit welchen alle Anwendungsfälle hinlänglich bedient werden können. Hinzu kommt: Bisher werden Post-Quanten-Kryptografie -Verfahren (PQC) in der Praxis kaum eingesetzt und somit fehlt die Erfahrung. Sie entwickeln sich jedoch stetig weiter und mehrere Methoden haben sich für erste Migrationsschritte hin zu einer quantenresistenten IT als praktikabel erwiesen. Ein Beispiel sind die im genua-Forschungsprojekt QuaSiModO ermittelten praxistauglichen, vertrauenswürdigen und sicheren Mechanismen, mit denen bereits in naher Zukunft quantensichere Virtuelle Private Netzwerke ( VPNs ) betrieben werden können. Wie funktioniert nun ein reibungsloser Übergang zu quantenresistenten Systemen? Dieser Frage widmet sich das Folgeprojekt AMiQuaSy (Agile Migration auf quantenresistente Systeme). Zentraler Bestandteil des Projekts ist die Migration auf quantenresistente Verfahren und Mechanismen im Kontext der sicheren Softwareentwicklung. Die jüngst bekannt gewordene Backdoor im Tool XZ Utils, auf dem viele andere Softwareprodukte mit aufbauen, verdeutlicht, wie ernst Angriffe auf Software Supply Chains zu nehmen sind. Untersuchungsgegenstand bei AMiQuaSy ist eine Plattform für sog. Continuous Integration, Continuous Delivery (CI/CD). Solch ein System ermöglicht es Softwareentwicklern bzw. -herstellern, kontinuierlich an Code zu arbeiten und regelmäßig funktionsfähige Softwarestände mit einem (teil-) automatisierten Test- und Verteilsystem auszuliefern. Diese praxisnahe und verallgemeinerbare Entwicklungsplattform bildet nicht nur alle schützenswerten Stufen der Programmierung ab: Solch ein Entwicklungsnetzwerk schließt auch vielerlei Technologien ein, von einzelnen Systemen auf dedizierter Hardware über Cloud-Dienste, von sicheren Webprotokollen zu VPNs. Derart können selbst in diesem vergleichsweise überschaubaren Szenario übertragbare quantenresistente Lösungsansätze erarbeitet werden. Mangels allgemeingültiger PQC-Lösungen müssen allerdings erst individuelle Strategien entwickelt werden, um der Vielfalt der Funktionalitäten und Anforderungen gerecht zu werden. In einem ersten Schritt sollen die zentralen Komponenten einer typischen CI/CD-Plattform abgesichert werden. Da hier z. B. dank Open-Source-Tools eine große Kontrolle über die eingesetzten Systeme und Anwendungen besteht, können Rückschlüsse auf das Verhalten der Einzelsysteme und des Gesamtsystems gezogen werden. Das veränderte System wird hinsichtlich Stabilität, Performanz, Interoperabilität und Kompatibilität vermessen und analysiert. Austauschbare Kryptobausteine als Basis für Kryptoagilität Neben diesem ersten Forschungsziel, geeignete PQC-basierte Systeme in unterschiedlichsten Anwendungsszenarien realisieren zu können, bilden Konzepte zur Kryptoagilität den zweiten Forschungsschwerpunkt von genua. Die Integration neuer Verfahren oder allein die Nutzung größerer kryptographischer Schlüssel stellte die IT bereits bei klassischen Verfahren immer wieder vor Herausforderungen. So entstand gerade im Aufkommen der Post-Quanten-Kryptographie eine Vision: Kryptoagilität. Dieser Begriff ist nicht einheitlich definiert, doch die Ziele sind ähnlich. Zunächst dafür sorgen, dass alle IT-Systeme updatebar sind , da auch dies leider keine Selbstverständlichkeit ist. Im Weiteren soll es durch austauschbare Kryptobausteine möglich sein, auch in gewachsenen, realen Netzinfrastrukturen schnell und mit möglichst geringem Aufwand von einem kryptographischen Verfahren auf ein PQC-Verfahren zu migrieren. Ebenso sollen Verfahren bei Bekanntwerden einer Sicherheitslücke schnell durch ein anderes ersetzt werden können, um das Sicherheitsrisiko zu minimieren und gleichzeitig die Ausfallzeit eines Systems zu reduzieren. Doch diese Lösungen bedeuten meist eine hohe Komplexität in der Umsetzung und bedürfen daher eines großen Forschungsaufwands, um nicht nur sichere, sondern weiterhin praktikable Lösungen zu erarbeiten. Die erzielten Ergebnisse werden in einen Demonstrator integriert und evaluiert, um den Einsatz von kryptographischer Agilität im Post-Quantum-Kontext und den agilen Entwicklungsansatz im CI/CD-Umfeld zu veranschaulichen. Die entwickelten Verfahren sollen sowohl die verwendete Entwicklungsplattform absichern als auch auf andere Systeme und Anwendungsszenarien übertragbar sein. Soweit die Entwicklungen im Projekt Open-Source-Projekte betreffen, werden die Ergebnisse nach Möglichkeit in die entsprechenden Projekte zurückgeführt und auch Neuentwicklungen werden als Open-Source zur Verfügung gestellt. Dies ist notwendig, damit die im Projekt entstehenden Entwicklungen standardisierbar sind und somit auch nach Projektende von den Projektpartnern verwertet werden können. Vier Fragen an Stefan-Lukas Gazdag Wo liegen die größten Herausforderungen bei der Migration von Post-Quanten-Algorithmen in bestehende Netze? Stefan-Lukas Gazdag, Kryptoforscher bei genua Die heutige IT-Infrastruktur, insbesondere das Internet und alle angebundenen Netze, ist historisch gewachsen. Neue Technologien werden ständig integriert, während all die Systeme und Kommunikationsprotokolle immer noch alten Standards aus den 1980er und 1990er Jahren entsprechen müssen. Diese unübersichtliche und äußerst heterogene Mischung aus Systemen unterschiedlichster Coleur erschwert es ganz allgemein, Sicherheitsmechanismen zu integrieren. Migrationen in diesem Umfeld sind oft aufwändig und langwierig, wie z.B. die Einführung von IPv6 eindrucksvoll zeig. Im Gegensatz dazu sind Verzögerungen bei der Post-Quanten Migration allerdings wesentlich riskanter. Da Post-Quanten-Algorithmen meist höhere Anforderungen wie größere Datenstrukturen und mehr Rechenleistung haben, i. d. R. nicht alleine, sondern zumindest mit einem klassischen Verfahren „hybrid“ verwendet werden sollen und zukünftige Änderungen durch die sog. Kryptoagilität vereinfacht werden sollen, gestaltet sich die Überwindung der bekannten Hürden im praktischen Einsatz deutlich schwieriger. Daher kann nur Schritt für Schritt durch Betrachtung kleinerer Szenarien und Absprache mit Standardisierungsgremien und zuständigen Behörden ein Fortschritt erzielt werden. Warum ist gerade eine CI/CD-Plattform geeignet? In der Breite an Problemstellungen muss ein Fokus gesetzt werden, um die relevanten Fragen gezielt beantworten zu können. CI/CD-Plattformen sind eine wichtige und immer beliebter werdende Basis für Softwareentwicklung. Solch eine Plattform bedient sich allerdings vielerlei Technologien, welche auch in anderem Kontext praxisrelevant sind. Derart kann ein System untersucht und zudem gleichzeitig übertragbare Lösungen erarbeitet werden, welche für viele Anwendungsfälle Relevanz haben. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es in diesem Bereich mehrere beliebte Open-Source-Projekte gibt, die als Basis dienen können. Welche Rolle spielt die Open Source Community? Die Migration auf Post-Quanten-Kryptographie ist nicht nur eine rein technologische Herausforderung, sondern auch eine organisatorische. Behörden, Standardisierungsgremien, Universitäten, Hersteller und auch Anwender weltweit müssen nicht nur gemeinsam Lösungen erarbeiten, damit diese eine Chance auf praktische Nutzung haben, sondern diese Lösungen müssen auch tatsächlich in die Praxis gelangen. Bei der ganzheitlichen Untersuchung und Bearbeitung einer Thematik sind insbesondere Abhängigkeiten durch proprietäre Lösungen schwierig, da man auf die entsprechenden Hersteller und ihre zeitnahe Kooperation angewiesen ist. Umso praktischer ist es wie im CI/CD-Kontext, wenn wichtige Systeme als Open-Source vorliegen. So können direkt potentielle Lösungen eingearbeitet und ausgetestet werden. Sollten sich Lösungen mit der Zeit als sicher und praxistauglich erweisen, können diese den Open-Source-Projekten angeboten werden, um direkt einen Mehrwert für die Allgemeinheit zu generieren. Wie ist der aktuelle Stand des Forschungsprojekts? Nach einer initialen Literaturrecherche, welche den aktuellen Wissensstand zu PQC-Lösungen und einer entsprechenden Migration widerspiegelt, begannen mehrere parallele Stränge. Einerseits beschäftigt sich das Projekt nun mit der Erstellung eines Kryptoinventars. Es müssen also alle Stellen gefunden werden, an denen in Kommunikationsprotokollen und auf den Systemen Kryptographie verwendet wird. Dies kann durch Analyse des Netzwerkverkehrs genauso erfolgen, wie durch Betrachtung einzelner Rechner oder Befragung von Administratoren. Des Weiteren beschäftigt sich das Projekt mit der Auswertung dieser Daten und einer darauf aufbauenden Netzmodellierung, um die Migrationskonzepte auch auf abstrakter Ebene planen und nachvollziehen zu können. Ebenso wurden bereits erste kleinere Tests an der CI/CD-Plattform gitlab unternommen. Auch solch eine CI/CD-Plattform ist ein komplexes Konstrukt aus unterschiedlichster Software, für welches ebenfalls eine Inventarisierung erfolgt und dann Schritt für Schritt Anpassungen erfolgen sollen. Weiterführende Links [1] Zur BMBF-Projektseite von AMiQuaSy : Das Projekt wird im Rahmen von "KMU-innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. [2] Zur Projektseite des Vorgänger-Projekt QuaSiModO [3] Fachartikel: Achtung Kryptocrasher: Schritt für Schritt zur quantensicheren Kryptografie [4] Lesen Sie mehr zu aktuellen und bereits abgeschlossene Forschungsprojekten der genua . Kontakt Vertrieb + 49 89 991950-902 vertrieb@genua.de Topics Forschung Encryption VPN Artikel teilen Zurück zur Übersicht

Security by Design: Bedeutung & Vorteile für Ihre IT-Sicherheit

Was ist Security by Design? Der Ansatz Security by Design bedeutet, dass Sicherheit nicht erst nachträglich auf ein fertiges System „aufgesetzt“ wird. Stattdessen wird sie von der ersten Konzeptphase an berücksichtigt und in alle Aspekte der Entwicklung eingebunden – Sicherheit per Design und per Default . Dies umfasst nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern auch organisatorische Prozesse und Prinzipien, die sicherstellen, dass potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Stärke dieses Ansatzes liegt in seiner Prävention: Es geht darum, Sicherheitsprobleme gar nicht erst entstehen zu lassen, statt später aufwändig zu reagieren. Durch diese Denkweise lassen sich Risiken minimieren, Daten schützen und stabile Systeme schaffen , die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Das Ziel von genua ist es mittels Security by Design, Produkte zu bauen, für die Kunden niemals plötzlich kritische Sicherheitspatches einspielen müssen oder über die sie jemals erfolgreich angegriffen werden, bevor Patches verfügbar sind. Secure by Design Pledge Ein Bekenntnis zu mehr Sicherheit Der Secure by Design Pledge ist eine Initiative, die von der amerikanischen Cybersicherheitsbehörde CISA ins Leben gerufen wurde und von führenden Technologieunternehmen und Sicherheitsorganisationen unterstützt wird. Ziel ist es, Sicherheitsstandards branchenübergreifend zu fördern und sicherzustellen, dass Produkte und Systeme von Anfang an sicher entwickelt werden. Durch diese Selbstverpflichtung arbeiten die Unterzeichner gemeinsam daran, Cyberrisiken zu minimieren, Innovation zu stärken und Vertrauen bei Verbrauchern und Unternehmen aufzubauen. genua ist das erste deutsche Unternehmen, das neben zahlreichen großen, international aufgestellten Firmen, 2024 den Secure by Design-Pledge abgelegte. Grundprinzipien: So funktioniert Security by Design Security by Design basiert auf der Überzeugung, dass Sicherheit nicht als nachträgliches Add-On behandelt werden sollte. Stattdessen wird sie als unverzichtbarer Bestandteil von Technologien und Dienstleistungen betrachtet. Daraus ergeben sich folgende Grundprinzipien: Sicherheitsdenken von Anfang an Bereits in der Planungsphase eines Projekts wird ein besonderes Augenmerk auf Sicherheitsfragen gelegt. Dies betrifft nicht nur die Auswahl von Technologien und Architekturen, sondern auch die Identifikation potenzieller Angriffsvektoren und Schwachstellen. Minimalprinzip Jedes System sollte nur die Funktionen bereitstellen, die absolut notwendig sind. Überflüssige Features und offene Schnittstellen erhöhen die Angriffsfläche und werden deshalb vermieden. Mehrschichtige Sicherheitsarchitektur (Defense in Depth) Statt sich auf eine einzige Sicherheitsmaßnahme zu verlassen, werden Schutzmechanismen auf mehreren Ebenen integriert. Selbst wenn eine Schutzschicht durchbrochen wird, bleibt das System durch weitere Barrieren sicher. Sicheres Failover und Wiederherstellung Im Falle eines Systemausfalls oder einer Störung muss das System automatisch in einen sicheren Zustand wechseln. Dies bedeutet, dass keine sensiblen Daten offengelegt werden und die Grundfunktionen weiterhin geschützt bleiben. Auch die Wiederherstellung nach einem Vorfall erfolgt nach strengen Sicherheitsrichtlinien, um unbefugten Zugriff oder Manipulationen zu verhindern. Automatisierung und Standardisierung Automatisierte Prozesse und standardisierte Sicherheitsmodule minimieren menschliche Fehler und machen die Sicherheit skalierbar. Dadurch können Sicherheitsvorkehrungen effizient in großen und komplexen Umgebungen umgesetzt werden. Kontaktieren Sie uns + 49 89 991950-902 vertrieb@genua.de Die genua DNA Seit über 30 Jahren ist IT-Sicherheit Kern unserer Firmenkultur. Da genua Produkte für die Anwendung in kritischer Infrastruktur und bei geheimschutzbetreuten Unternehmen konzipiert sind, wurde Security von Anfang an in ihrem Design mitgedacht. Security by Design: Die Grundlage für zuverlässige Netzwerke Die IT-Sicherheitsexperten Alexander Bluhm (IT-Security Experte und Fellow) und Steffen Ullrich (Technology Fellow) von genua diskutieren mit Arnold Krille (Strategic Sales Manager), wie Security by Design gezielt eingesetzt werden kann, um Schäden zu vermeiden und die Schadensminderung zu optimieren. Sie geben Einblicke in bewährte Sicherheitsstrategien und teilen ihre praktischen Erfahrungen. Langfristige Kosteneinsparungen dank effizientem Security by Design Obwohl die Umsetzung von Security by Design direkt von Anfang an im Entwicklungsprozess anfänglich höhere Investitionen erfordert, können Unternehmen dadurch langfristig erhebliche Kosten einsparen. Kostenreduktion durch frühe Fehlerbehebung Die Beseitigung von Sicherheitslücken in der Entwicklungsphase ist weitaus günstiger als die Behebung nach der Markteinführung oder in der Produktionsumgebung. Ein nachträglicher Eingriff erfordert oft tiefgreifende Änderungen und aufwändige Tests. Einsparungen durch Vorbeugung von Sicherheitsvorfällen Cyberangriffe und Datenlecks können enorme Kosten verursachen – sowohl direkt durch Reparaturmaßnahmen als auch indirekt durch rechtliche Konsequenzen, Strafzahlungen oder den Verlust des Kundenvertrauens. Mit Security by Design werden solche Vorfälle von vornherein unwahrscheinlicher. Effizientere Betriebsprozesse Automatisierte Sicherheitslösungen und standardisierte Prozesse reduzieren die Wartungs- und Betriebskosten. Ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept minimiert den Bedarf an nachträglichen Updates und Anpassungen. Vermeidung von Imageschäden und Rückrufaktionen Produkte mit Sicherheitsmängeln können Rückrufe und Reparaturen erforderlich machen, was nicht nur teuer ist, sondern auch den Ruf eines Unternehmens schädigt. Security by Design schützt vor solchen Szenarien und fördert das Vertrauen der Kunden. Whitepaper Security by Design Whitepaper Security by Design Fast überall wird die Digitalisierung und Vernetzung vorangetrieben. Leider wachsen mindestens ebenso schnell die IT- und OT-Schwachstellen. Besonders kritisch: Diese finden sich häufig in Sicherheitsprodukten, die eigentlich dem Schutz dienen sollten. Daher gewinnt Security by Design zunehmend an Bedeutung. Es ist die Grundlage für resilientere Systeme und konkrete Maßnahmen, die Hersteller, Betreiber, Anwender und politische Entscheidungsträger ergreifen sollten. Dieses Whitepaper zeigt auf, wie es gelingt, Sicherheit tief im Design des Produkts zu verankern und dadurch für nachhaltige Sicherheit zu sorgen. Whitepaper lesen Beratung anfordern Anwendungsbeispiele: Hier ist Security by Design besonders wichtig In Systemen, in denen es über Schwachstellen durch Angriffe zu schwerwiegendem Datenverlust kommen kann, ist der Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, systematischer Zugriffskontrolle und regelmäßigen Software-Updates elementar. Nur so ist es möglich, eine sichere und zuverlässige Umgebung und Vertrauen zu schaffen. Geräte und Anwendungen im IoT (Internet of Things) IoT-Geräte sind in vielen Bereichen im Einsatz, von Smart Homes über die Industrie bis zur Medizin. Sie sind jedoch oft schlecht gesichert, was sie anfällig für Angriffe macht. Solche Geräte haben häufig schwache (Standard-)Passwörter, offene Ports oder unverschlüsselte Datenverbindungen. Ein erfolgreicher Angriff könnte dazu führen, dass Angreifer ganze Netzwerke kompromittieren. Daher sollten sie von Anfang an mit verschlüsselten Kommunikationskanälen, starken Authentifizierungsmechanismen und beschränktem Zugriff ausgestattet werden. Cloud-Plattformen Cloud-Dienste sind aus der modernen IT nicht mehr wegzudenken. Sie bieten jedoch auch eine große Angriffsfläche und sind ein äußerst lukratives Ziel, da sie riesige Mengen sensibler Daten verarbeiten. Ohne Sicherheitsmaßnahmen könnten Daten abgefangen, manipuliert oder gelöscht werden. Zudem stellen unzureichend gesicherte Dienste ein Risiko dar. Integrierte Sicherheitsmechanismen wie Zugriffskontrolle, Datenverschlüsselung und automatisierte Bedrohungserkennung schützen Cloud-Dienste. Moderne Fahrzeuge In modernen Fahrzeugen, insbesondere aber in autonomen, spielt Software eine entscheidende Rolle. Sicherheitslücken könnten Manipulationen ermöglichen, die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Angriffe auf das Fahrzeug könnten unter anderem die Steuerung, Bremsen oder Navigation beeinflussen, aber auch andere wichtige sensible Nutzerdaten des Systems auslesen. Durch eine strikte Trennung sicherheitskritischer Funktionen, sichere Software-Updates und einen geschützten Datenverkehr werden Fahrzeuge resilient gegen Angriffe gemacht. Sicherheit als integraler Bestandteil moderner IT Security by Design ist mehr als nur ein Trend – es ist ein Paradigmenwechsel in der Entwicklung moderner IT-Systeme und Produkte. Unternehmen, die von Anfang an auf Sicherheit setzen, profitieren von robusteren Systemen, langfristigen Kosteneinsparungen und einem besseren Schutz ihrer Daten und Kunden. In einer Welt, die zunehmend von Cyberbedrohungen geprägt ist, ist Security by Design nicht nur eine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Es ist an der Zeit, Sicherheitsdenken in den Kern jedes Projekts zu integrieren – für sichere, nachhaltige und zukunftsfähige IT-Lösungen. Jetzt beraten lassen Lassen Sie sich jetzt beraten Sie interessieren sich für eine Beratung von unseren Experten, wie Sie Ihre eigenen Infrastrukturen härten können und mit unseren Secure-by-Design-Produkten Datenverlust, Manipulation, regulatorische Probleme und Reputationsschäden vermeiden? Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot! ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefonnummer Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden

IT-Sicherheitslösungen für den öffentlichen Sektor | genua

Umfassendes IT Security Know-how für eine zukunftsorientierte Verwaltung Die Aufgabenstellungen reichen dabei vom Schutz von E-Government-Anwendungen bis zur Absicherung der behördlichen Innen- und Außenkommunikation. Zwei Handlungsfelder sind hier besonders relevant: die Sensibilisierung der Mitarbeiter und Bürger für eine kontinuierliche Verbesserung der IT-Sicherheit sowie die technische Sicherheit, etwa in Hinblick auf die Netzwerksicherheit, die Übertragungssicherheit vertraulicher Nachrichten oder das Patchmanagement. Mit dem Produktportfolio von genua für den öffentlichen Sektor können Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben VS-NfD-Daten komfortabel via Internet austauschen. Zudem ermöglicht ein besonders starker Verschlüsselungsalgorithmus die sichere Anbindung von mobilen Laptop-Anwendern sowie von Mitarbeitern im Home Office an VS-NfD-eingestufte Netze / Systeme. Als Anbieter der ersten zugelassenen Firewalls verfügen wir in diesen Handlungsfeldern über eine besondere Expertise und schützen effektiv vor Cyberangriffen. Unsere IT-Sicherheitslösungen für den öffentlichen Sektor wie z.B. Kommunen sind stets auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgelegt. Als Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe sowie als enger Kooperationspartner des BSI bietet genua hierbei eine einzigartige Perspektive für eine verlässliche, langfristige Geschäftsbeziehung. Mehr zum Thema Lösungsübersicht: P-A-P-Firewall-Struktur für Bundesbehörden (PDF) Lösungsübersicht: P-A-P-Firewall-Struktur für Landesbehörden (PDF) Lösungsübersicht: IT-Sicherheitslösungen für Polizeibehörden (PDF) Merkblatt: VS-NfD-konformes mobiles Arbeiten im Behördenumfeld (PDF) Whitepaper: Hochsicherer Fernzugriff in eingestufte Netze (PDF) Whitepaper: Strategien und Lösungen für eine sichere und effiziente mobile Organisation (PDF) Reasons Why IT Security "Made in Germany" "IT Security made in Germany" bedeutet für uns, Qualität, Performance und Service auf Weltniveau mit einer Unternehmenskultur zu verbinden, deren Pfeiler Integrität, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und Standorttreue sind. Höchste Sicherheit genua erfüllt die höchsten nationalen und internationalen Sicherheitsstandards, was u. a. Zertifikate und Zulassungen belegen. So sind etwa unsere VPN-Lösungen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bis zur Geheimstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) zugelassen. Stabilität und Zuverlässigkeit genua versteht sich als Teil des IT-Security-Ökosystems in Deutschland. Als Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe verbinden wir langfristige strategische und finanzielle Stabilität mit Innovation und Forschungsintensität. Effektive Lösungen aus einer Hand genua begleitet öffentliche Organisationen und Behörden von der Konzeption der IT Security-Infrastruktur über die Auswahl und Implementierung der richtigen IT-Sicherheitsprodukte bis hin zur Unterstützung bei einem beschleunigten Zulassungsverfahren. Kompromisslose Qualität Die Lösungen von genua werden auf der Basis zertifizierter Qualitätsmanagementprozesse entwickelt. Unsere QM-Zertifizierung belegt höchste Qualitätsstandards bei Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Darüber hinaus nutzt genua die IT-Sicherheitszertifikate des BSI zur regelmäßigen Qualitätssicherung durch eine externe, anerkannte Prüfinstanz. Unser Vertriebs-Team steht Ihnen für Anfragen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen. Jetzt Angebot anfordern Produkte genua sorgt für eine sichere IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor VS-NfD-konformes Lösungsbundle genusecure Suite Leistungsstarkes Lösungs-Bundle für den VS-NfD-konformen Arbeitsplatz High Resistance Firewall genugate Vollständige Datenanalyse für höchste Netzwerksicherheit Zertifiziert Zugelassen Firewall & VPN-Appliance genuscreen Zuverlässiger Schutz für Datentransfers und Netze Zertifiziert Zugelassen High-Speed VPN Appliance genuline Sicherer High-Speed-Transfer großer Datenmengen mit FPGA-Technologie Zugelassen VPN Software Client genuconnect Hochsichere Anbindung von Windows Devices an interne Netze bis VS-NfD Zugelassen IDS & IPS cognitix Threat Defender Performante Angriffserkennung für zuverlässigen Schutz von IT- und OT-Netzen Datendiode vs-diode Einbahn-Datentransfers in GEHEIM-eingestufte Netze Zugelassen Hochsichere Zertifikatslösung genutrust Hochsichere VS-NfD-konforme Zertifikatslösung Fernwartungslösung genubox Sicherer Wartungszugriff in sensible Netze unterstützt Zero-Trust-Konzepte Central Management Station genucenter Komfortable und effiziente Administration von IT-Sicherheitslösungen ECOS SecureBootStick SX Flexible Lösung für VS-NfD-konformes Arbeiten im Home Office Zugelassen High Resistance Firewall genugate Virtual Virtualisiertes Application Level Gateway zur Verarbeitung von VS-NfD-eingestuften Daten Zertifiziert Zugelassen Zero Trust Application Access genusphere Sicherer, browserbasierter Zugriff auf freigegebene Applikationen Individuelle Beratung zur Optimierung Ihrer IT-Sicherheitsstrategien Kompetenz für Ihre IT-Sicherheit: So schützen Sie mit IT Security Consulting von genua die Netze, Systeme und Daten sowie den Geschäftserfolg Ihrer Organisation. Alle IT-Sicherheitslösungen entdecken Wir haben uns für die Firewall genugate von genua entschieden, weil diese Lösung unsere Anforderungen am besten erfüllt. (…) Die Kombination aus einer BSI-zertifizierten Sicherheit, bei der auch der komplette Quellcode vorgelegt werden muss und einer zweistufigen, Hardware-basierten Firewall-Technik aus Deutschland ist überzeugend. Andreas Pecher , IT-Administrator, Gemeinde Kirchheim b. München Ausschlaggebend für dieses System waren ein schlüssiges Anbindungskonzept, die hohe Zertifizierung sowie einschlägige Referenzen. Andreas Wittwer , Consultant beim IT-Systemhaus Bechtle, Landratsamt Ansbach Unser Anbindungskonzept mit der zweistufigen Firewall wurde vom Bayern-CERT ausdrücklich gelobt. Heute nutzen neben dem gesamten Landratsamt mit seinen fünf Außenstellen 34 Gemeinden den Internet-Anschluss und können sich trotz ständig steigender Datenmengen auf zuverlässige Bandbreite und IT-Sicherheit verlassen. Walter Dittrich , Leiter EDV Landratsamt Ansbach, Landratsamt Ansbach Lassen Sie sich jetzt beraten Sie möchten eine hochsichere und nachhaltige IT-Infrastruktur für Ihre Behörde oder Organisation schaffen? Unsere Experten unterstützen Sie gern dabei : ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefon Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden Öffentlicher Sektor genuas Lösungen für staatliche Organisationen KRITIS genuas Lösungen für Unternehmen und Organisationen mit kritischen Infrastrukturen Industrie genuas Lösungen für vernetzte Maschinen und Anlagen Geheimschutzbetreute Industrie genuas Lösungen für Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und geheimschutzbetreute Unternehmen

IT-Sicherheitslösungen für den Geheimschutz | genua

IT-Sicherheitspartner für den Schutz sensibler Daten bis Geheimstufe VS-NfD Wer an Außenstandorten oder auf Reisen auf als “Verschlusssache” (VS) eingestufte Daten zugreift, muss sich auf absolute Vertraulichkeit verlassen können. Hierzu ist ein starker Sicherheitspartner für die IT-Sicherheitslösungen im Geheimschutz unablässig. Staatliche Organisationen und Unternehmen der geheimschutzbetreuten Industrie, welche den Sicherheitsanforderungen bis zur Geheimstufe VS-NfD (Nur für den Dienstgebrauch) gerecht werden müssen, setzen entsprechende IT-Anwendungen von genua ein. Diese arbeiten nicht nur mit den stärksten Verschlüsselungsalgorithmen für die IT-Sicherheit, sondern werden auch ausschließlich in Deutschland hergestellt. Sowohl der Einsatz stationärer IT-Systeme und Devices als auch ein flexibles digitales Arbeiten via Smartphone und Tablet erfüllen dabei höchste Sicherheitskriterien bei der Anbindung an VS-NfD-Netze. Mehr zum Thema Lösungsübersicht: P-A-P-Firewall-Struktur für geheimschutzbetreute Unternehmen (PDF) Merkblatt: VS-NfD-konformes mobiles Arbeiten in geheimschutzbetreuten Unternehmen (PDF) Whitepaper: Hochsicherer Fernzugriff in eingestufte Netze (PDF) Whitepaper: Strategien und Lösungen für eine sichere und effiziente mobile Organisation (PDF) VS-NfD-Merkblatt 2023: Anforderungen an die Verarbeitung von Verschlusssachen Reasons Why IT Security "Made in Germany" "IT Security made in Germany" bedeutet für uns, Qualität, Performance und Service auf Weltniveau mit einer Unternehmenskultur zu verbinden, deren Pfeiler Integrität, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und Standorttreue sind. Höchste Sicherheit genua erfüllt die höchsten nationalen und internationalen Sicherheitsstandards, was u. a. Zertifikate und Zulassungen belegen. So sind etwa unsere VPN-Lösungen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bis zur Geheimstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) zugelassen. Stabilität und Zuverlässigkeit genua versteht sich als Teil des IT-Security-Ökosystems in Deutschland. Als Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe verbinden wir langfristige strategische und finanzielle Stabilität mit Innovation und Forschungsintensität. Kompromisslose Qualität Die Lösungen von genua werden auf der Basis zertifizierter Qualitätsmanagementprozesse entwickelt. Unsere QM-Zertifizierung belegt höchste Qualitätsstandards bei Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Darüber hinaus nutzt genua die IT-Sicherheitszertifikate des BSI zur regelmäßigen Qualitätssicherung durch eine externe, anerkannte Prüfinstanz. Produkte Sichere IT-Infrastruktur von genua für den Schutz hochsensibler Daten High Resistance Firewall genugate Vollständige Datenanalyse für höchste Netzwerksicherheit Zertifiziert Zugelassen Firewall & VPN-Appliance genuscreen Zuverlässiger Schutz für Datentransfers und Netze Zertifiziert Zugelassen High-Speed VPN Appliance genuline Sicherer High-Speed-Transfer großer Datenmengen mit FPGA-Technologie Zugelassen VPN Software Client genuconnect Hochsichere Anbindung von Windows Devices an interne Netze bis VS-NfD Zugelassen Hochsichere Zertifikatslösung genutrust Hochsichere VS-NfD-konforme Zertifikatslösung IDS & IPS cognitix Threat Defender Performante Angriffserkennung für zuverlässigen Schutz von IT- und OT-Netzen High Resistance Firewall genugate Virtual Virtualisiertes Application Level Gateway zur Verarbeitung von VS-NfD-eingestuften Daten Zertifiziert Zugelassen Fernwartungslösung genubox Sicherer Wartungszugriff in sensible Netze unterstützt Zero-Trust-Konzepte Zero Trust Application Access genusphere Sicherer, browserbasierter Zugriff auf freigegebene Applikationen Datendiode vs-diode Einbahn-Datentransfers in GEHEIM-eingestufte Netze Zugelassen Datendiode cyber-diode Hochsicheres Industrial Monitoring ECOS SecureBootStick SX Flexible Lösung für VS-NfD-konformes Arbeiten im Home Office Zugelassen VS-NfD-konformes Lösungsbundle genusecure Suite Leistungsstarkes Lösungs-Bundle für den VS-NfD-konformen Arbeitsplatz Individuelle Beratung zur Optimierung Ihrer IT-Sicherheitsstrategien Kompetenz für Ihre IT-Sicherheit: So schützen Sie mit IT Security Consulting von genua die Netze, Systeme und Daten sowie den Geschäftserfolg Ihrer Organisation. Alle IT-Sicherheitslösungen entdecken Lassen Sie sich jetzt beraten Sie möchten eine hochsichere und nachhaltige IT-Infrastruktur schaffen? Unsere Experten unterstützen Sie gern dabei : ANREDE Herr Frau Divers Keine Angabe Anrede * Vorname Nachname * E-Mail * Telefon Firma * Ihre Anfrage * Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen . Absenden Öffentlicher Sektor genuas Lösungen für staatliche Organisationen Defense genuas Lösungen für Defense und Militär KRITIS genuas Lösungen für Unternehmen und Organisationen mit kritischen Infrastrukturen Industrie genuas Lösungen für vernetzte Maschinen und Anlagen

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