Vom IT-Sicherheitsexperten bei genua zum Professor für Cybersicherheit

Kirchheim bei München, 17. Januar 2019. Dr. Daniel Loebenberger (37) wechselt vom IT-Sicherheitshersteller genua GmbH in Kirchheim bei München nach Weiden in der Oberpfalz, um gleich zwei neue Aufgaben zu übernehmen: eine Professur für Cybersicherheit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden sowie die Standortleitung des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC vor Ort. Bei genua war der IT-Sicherheitsexperte mit Projekten im Bereich Kryptografie und Produktzulassungen für den Geheimschutzbereich beschäftigt.

Auf den Wechsel in die akademische Lehre ist Loebenberger gut vorbereitet, da er seit drei Jahren an der OTH Seminare zu IT-Sicherheit und Kryptografie gibt. Zuvor sammelte er zudem langjährige Lehrerfahrung an der Universität Bonn. Den im Januar 2018 in Weiden eröffneten Standort des Fraunhofer Instituts AISEC gilt es jetzt weiter auszubauen. Hier beschäftigen sich Forscher mit den Themen angewandte Kryptografie und Sicherheitsinfrastruktur. Schwerpunkte sind Penetration Testing, Hacking-Methoden und Sicherheits-Analysen, um Schwachstellen in Netzwerken, IT-Systemen und Devices aufzudecken und deren Schutz verbessern zu können. Die Forschungsprojekte werden im Auftrag von Unternehmen und der öffentlichen Hand durchgeführt.

Lernlabor für Cybersicherheit wird ausgebaut

Loebenberger ist zudem verantwortlich für das gemeinsam von verschiedenen deutschen Hochschulen und der Fraunhofer-Gesellschaft betriebene Lernlabor für Cybersicherheit in Weiden. Das Schulungsangebot für Mitarbeiter von Unternehmen und Behörden umfasst Binary Exploitation, Penetration Testing sowie IoT-Sicherheit und soll weiter ausgebaut werden, um IT-Sicherheitswissen an eine breite Zielgruppe weiterzugeben. Das Lernlabor wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bei genua Verfahren für Post-Quantum-Kryptografie vorangetrieben

Bei genua war Loebenberger seit Januar 2016 als IT-Sicherheitsexperte beschäftigt. Er trieb Projekte im Bereich Kryptografie voran, unter anderem die praktische Umsetzung von Verfahren, die der starken Rechenkraft von Quantencomputern standhalten. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt war die Zulassung von Sicherheitslösungen für den staatlichen Geheimschutzbereich. Dabei führte er bei genua in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das qualifizierte Zulassungsverfahren ein. Dadurch wird der Ablauf von Zulassungen beschleunigt und und für den Hersteller besser planbar. genua ist der erste Hersteller, der sich für dieses neue Verfahren qualifizieren konnte.

Über genua

Die genua GmbH ist ein deutscher Spezialist für IT-Sicherheit. Das Leistungsspektrum umfasst die Absicherung sensibler Schnittstellen im Behörden- und Industriebereich bis hin zur Vernetzung hochkritischer Infrastrukturen, die zuverlässig verschlüsselte Datenkommunikation via Internet, Fernwartungs-Systeme sowie Remote Access-Lösungen für mobile Mitarbeiter und Home Offices. Alle Produkte werden von genua in Deutschland entwickelt und produziert. Regelmäßige Zertifizierungen und Zulassungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) belegen die Produktqualität. Zahlreiche Kunden aus der Industrie und dem öffentlichen Bereich setzen auf die Erfahrung und Lösungen des 1992 gegründeten Unternehmens, das am Hauptsitz in Kirchheim bei München sowie an den Standorten Berlin, Köln, Leipzig und Stuttgart über 250 Mitarbeiter beschäftigt. genua ist ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe.
 


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Alexandra Korolija, Leitung Communication

Domagkstr. 7
85551 Kirchheim bei München
 

+49 160 97 953 284

alexandra_korolija(at)genua.de

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