„Vom Abenteuerspielplatz zur alles durchdringenden digitalen Infrastruktur.“

Steffen Ullrich ist genua-Fellow und beschäftigt sich als IT-Sicherheitsforscher mit Problemen, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass wir sie eines Tages haben werden.

„Vom Abenteuerspielplatz zur alles durchdringenden digitalen Infrastruktur.“

Vor 30 Jahren war IT Security eine Nische für Nerds. Mit der Kommerzialisierung des Netzes wurden aber auch Cyber-Angriffe lukrativ. Hatten zu Beginn Nutzer, Entwickler und Unternehmen noch einen spielerischen Umgang mit der Digitalisierung, war man plötzlich mit unfreundlichen Angreifern konfrontiert.

„Zu Beginn war genua sehr technologieorientiert. Ausgehend von unseren technischen Fähigkeiten haben wir Produkte entwickelt und gehofft, diese am Markt zu platzieren. Verbesserungen und auch neue Produktideen entstanden aus dem Feedback der Kunden. Später wurden Problemklassen bearbeitet und in Portfolios strukturiert. Heute denken wir in Themenfeldern: Was bedeutet Sicherheit für mobiles Arbeiten, Industrie oder Cloud-Anwendungen und wie können wir Herausforderungen vorhersehen, mit denen unsere Kunden in Zukunft konfrontiert werden? So gesehen hat sich genua parallel zur Digitalisierung mitentwickelt – aus einer Art Abenteuer-Spielplatz ist eine lebenswichtige Infrastruktur geworden und wir sind diesen Weg mitgegangen“, beschreibt Steffen Ullrich die Entwicklung von genua und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

Mittlerweile sind es nicht mehr nur organisierte Kriminelle, sondern auch Staaten, die Sicherheitslücken ausnutzen, um andere Staaten zu schwächen. Vor diesem Hintergrund ist die Integration von genua in die Bundesdruckerei-Gruppe ein logischer Schritt.

„Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es absolute Sicherheit nicht gibt. Die Frage ist heute nicht mehr, ob man eines Tages gehackt wird, sondern wie man das als Organisation überlebt – wie resilient man ist. Deshalb sollte man gut darüber nachdenken, ob tatsächlich alles online sein muss. Was man nicht mit dem Internet verbinden muss, sollte man auch nicht verbinden.“

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