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Ist der Quantencomputer eine Gefahr für die Cyber-Sicherheit?

News | 28.10.2019
Referent beim Vortrag

Anlässlich des European Cyber Security Month (ECSM) ging es in einem Digiforum-Event am 22. Oktober um die Frage, welche Möglichkeiten Quantencomputer bieten und was das für die Cyber-Sicherheit bedeutet. Wir waren mit einem Vortrag zum Thema Post-Quantum-Kryptografie dabei. Veranstalter war das House of IT in Darmstadt, das sich die digitale Transformation auf die Fahne geschrieben hat. Teil des Engagements ist die Digiforum-Veranstaltungsreihe: Hier werden aktuelle IT-Themen allgemeinverständlich eingeordnet, bewertet und diskutiert.

Quantencomputer – Herausforderung für die IT-Sicherheit

Auf dem Programm standen Vorträge von Dr. Juliane Krämer von der TU Darmstadt und von Stefan Gazdag von genua. Beide Referenten beschäftigten sich mit den Folgen eines ausreichend großen Quantencomputers für die IT-Sicherheit.

Entwicklung neuer Kryptoverfahren im Wettlauf mit der Zeit

Insbesondere ging es um die Herausforderung, die aktuelle und zukünftige IT-Infrastruktur vor Quantencomputern zu schützen. Die Arbeit an neuen, sicheren Verschlüsselungs- und Signaturverfahren ist dabei nur ein erster Schritt. Beim Überführen neuer Verfahren in die Praxis geht es nicht nur um Vertrauen: Es werden Standards benötigt, außerdem müssen die Verfahren implementiert und im Einsatz getestet werden. Auch Kommunikationsprotokolle sind anzupassen. Schließlich müssen die Verfahren Verbreitung finden.

Dieser Prozess kann viele Jahre beanspruchen. Die Erfahrung zeigt, dass es bis zum nennenswerten Einsatz neuer Verfahren oder Protokolle durchaus zehn bis sogar zwanzig Jahre dauern kann. Im selben Zeitraum können produktive Quantencomputer entstehen. Die Zeit drängt also – entschiedenes Handeln ist gefragt.

Weiterführende Informationen

 

Bildquelle: © House of IT e. V., Darmstadt

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