Kirchheim bei München, 18. Mai 2004: Der Firewallhersteller GeNUA, Gesellschaft für Netzwerk- und UNIX-Administration mbH, konnte im Geschäftsjahr 2003 seinen Umsatz um 17 Prozent auf 5,15 Millionen Euro steigern. Damit hat der IT-Sicherheitsspezialist im zwölften Jahr in Folge ein zweistelliges Wachstum erzielt. Der Gesamtumsatz wurde zu 65 Prozent im Geschäftsbereich Produkte, dazu gehört die Firewall-Familie GeNUGate und GeNUBox, sowie zu 35 Prozent durch Dienstleistungen mit System Management und Security-Consulting erwirtschaftet. GeNUA hat im Jahr 2003 insgesamt sieben neue Mitarbeiter eingestellt und beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter. Wie in der Vergangenheit lag auch in diesem Jahr ganz entgegen dem Trend ein Schwerpunkt im Ausbau des Ausbildungsbereiches.
Im vergangenen Jahr wurde vor allem in die Entwicklung und den Ausbau der Produkte GeNUBox und das Angriffserkennungssystem GeNUDetect investiert. „Wir sind sehr zufrieden, wie sich das Geschäftsjahr 2003 trotz des insgesamt schlechten Marktumfeldes für uns entwickelt hat. Und mit unseren Investitionen haben wir die Voraussetzungen für kontinuierliches Wachstum in den einzelnen Geschäftsbereichen geschaffen“, fasst Dr. Michaela Harlander, Geschäftsführerin von GeNUA, das letzte Geschäftsjahr zusammen.
Grund zum Optimismus gibt auch die Kundensituation. Im vergangenen Jahr konnte GeNUA insbesondere bei bereits bestehenden Kunden zusätzliche Aufträge gewinnen. Eines der neuen Mandate aus 2003 hingegen ist ELSTER, die elektronische Steuererklärung. Für das System ELSTER wird das Produkt GeNUBox eingesetzt. Die GeNUBoxen stellen den abhörsicheren Datenverkehr zwischen Servern der Oberfinanzdirektionen über das Verbundnetz der Bundesländer im Rahmen des ELSTER-Projekts sicher.
Durch seine strategischen Investitionen hat GeNUA bereits in den letzten Jahren die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Darüber hinaus plant das Unternehmen im Jahr 2004 Investitionsausgaben in Höhe von 15 Prozent, die für die Weiterentwicklung der Produkte GeNUBox und GeNUDetect, den neuen Bereich Incident Handling sowie die kontinuierliche Erweiterung der Mitarbeiterzahl eingesetzt werden. „Unser Wachstum bedingt es, dass wir auch weiterhin Fachinformatiker einstellen werden und den Ausbildungsbereich forcieren. Wir wollen im laufenden Jahr unsere Mitarbeiterzahl auf über 70 erhöhen“, sagt Harlander.
GeNUA, 1992 in München gegründet, hat sich auf Netzwerksicherheit und Netzwerkadministration spezialisiert. Neben der Firewall-Produktfamilie GeNUGate bietet GeNUA das Intrusion Detection System GeNUDetect sowie Security Consulting und System Management an. Als bisher einzige Firewall ist GeNUGate beim BSI, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, nach dem internationalen Standard ITSEC in der Stufe E3 hoch zertifiziert. Damit ist die Firewall für den Einsatz bei sicherheitsbewussten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung bestens geeignet.
GeNUA, Gesellschaft für Netzwerk- und UNIX-Administration mbH
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