Der Übergang der Internet-Infrastruktur zu IPv6 ist zwar sinnvoll und in letzter Konsequenz unumgänglich, für die Hersteller und Entwickler ebenso wie für die Anwender wird er aber noch einige Überraschungen bereithalten.
Mehr als genug Adressen für die komplette Weltbevölkerung
Bereits seit vielen Jahren ist das Internetprotokoll der nächsten Generation, IPv6, am Horizont der IT-Szene aufgezogen. Immer wieder hieß es, IPv6 werde bald das bisher verwendete IPv4 ablösen, allerdings hat sich IPv6 bisher noch nicht breit durchgesetzt. In den USA wurde der Bedarf an IPv6-fähigen Netzen bereits früh erkannt. Mit einer Ankündigung des Innenministeriums, die Infrastruktur für die behördliche Kommunikation bald auf IPv6 umzustellen, einem Aufruf der EU-Kommission zur Einführung von IPv6, der Gründung des Deutschen IPv6-Rates, sowie den ersten öffentlichen Angeboten von Google, die per IPv6 verfügbar sind, hat das Thema neuen Schwung bekommen.