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In der IT-Sicherheit führt oft kein direkter Weg schnell ans Ziel. Die Aufgabenstellungen sind meist komplex und es erfordert viel Know-how, Erfahrung und Ausdauer, um intelligente Lösungen zu finden. Aber diese Aufgabe reizt uns – und die Ergebnisse aus der Forschung ermöglichen immer wieder die Entwicklung nützlicher Neuheiten, um die moderne Informationstechnologie besser abzusichern.
Um richtig gute Lösungen zu finden, ist es häufig sinnvoll, verschiedene Kompetenzen, Sichtweisen und Ressourcen zu bündeln. Deshalb beteiligt sich GeNUA an Forschungsprojekten: Hier arbeiten wir gemeinsam mit Universitäten, Forschungsinstituten und anderen Unternehmen, um grundlegende Probleme im Bereich der IT-Sicherheit zu lösen. Zwischen den Beteiligten wird Know-how ausgetauscht, diskutiert und durch die gemeinsam erzielten Ergebnisse auf allen Seiten vermehrt. Die geförderten Projekte leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer und stärken den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland.
Anfragen zu Forschungsprojekten richten Sie bitte an unseren Technischen Botschafter:
Alexander von Gernler
Technischer Botschafter
tel +49 89 991950-0
alexander_gernler@genua.de
![]() | Sicherheits-Framework für VoIP |
In dem Projekt SUNsHINE wird ein Sicherheits-Framework entwickelt, um Betrugsversuche im Bereich der verbreiteten Voice over IP-Kommunikation (VoIP) zu erkennen und abzuwehren. Unsere Partner sind die Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer FOKUS und die ISACO GmbH. Als Firewall-Spezialist beschäftigen wir uns in diesem Projekt mit der Paketanalyse bei VoIP-Protokollen. SUNsHINE läuft von Mai 2011 bis April 2013 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Das Projekt PADIOFIRE verfolgt das Ziel, eine neuartige Firewall zur umfassenden Prüfung von Web 2.0-Anwendungen zu entwickeln. Denn heutige Firewalls können vor allem Web 2.0-Protokolle, die auf Anwendungsebene mehrfach ineinander geschachtelt sind, nicht analysieren. Unsere Projektpartner sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. GeNUA ist hier für die asynchrone Koppelung von Firewall und Analysemechanismen verantwortlich. PADIOFIRE startete im Juli 2011 und wird über zwei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Mehrere virtuelle Maschinen können auf einer Hardware betrieben werden – das spart Ressourcen und Kosten. Problematisch ist jedoch die Absicherung der virtuellen Maschinen, da die Kommunikation innerhalb des Host-Systems mit konventionellen Firewalls nicht erfasst werden kann. Deshalb entwickeln die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und GeNUA in dem Projekt "vmFIRE" eine Firewall für Virtualisierungs-Hosts. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
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